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Schlafsäcke

Welcher Schlafsack passt zu mir und meiner Reise?

Vor dem Kauf eines Schlafsacks solltest Du Dir sich überlegen, für welche Zwecke Du Dein gutes Stück in Zukunft nutzen willst. Suchst Du einen Allround-Schlafsack, mit dem Du von Frühjahr bis Herbst von der Nordsee bis in die Pyrenäen im Zelt schlafen kannst? Oder suchst Du nach einer Ergänzung zu Deinem dicken Winterschlafsack? Suchst Du eine Wärmehülle für die Nächte auf dem Segelboot? Den perfekten Universalschlafsack für jede Herausforderung gibt es leider nicht. Der Schlafsack sollte daher stets an die Wetterlagen und die Umstände der Reise angepasst sein.


Die Kategorie Schlafsack im Online Shop    



Das Angebot an Schlafsäcken ist riesig - und dennoch kommen meist gar nicht so viele Modelle für Deinen Zweck in Frage. Wenn Du die folgenden Fragen für Dich beantwortet hast, hast Du auch die für Dich in Frage kommenden Schlafsäcke auf eine kleine Gruppe reduziert:

Temperaturbereich

Bei welchen Temperaturen wirst Du draußen sein? Gehörst Du zu den eher fröstelnden SchläferInnen oder hast Du das Fenster gerne auch im Winter weit aufgerissen? Entsprechend korrigiere bitte die angegebenen Temperaturwerte* der Schlafsäcke nach oben oder unten. Und plane eine Sicherheitsreserve ein, da die Kälteresistenz von Menschen stark von der körperlichen Gewöhnung und vom momentanen körperlichen und psychischen Zustand der Person abhängt. Wer am Tag körperlicher Anstrengung, Hunger, Nässe oder ähnlichem ausgesetzt war – was zum Beispiel beim Wandern, Bergsteigen usw. häufig der Fall ist – der wird in der Nacht leichter frieren. Das gleiche gilt für hohe Luftfeuchtigkeit und große Höhen. Zu guter Letzt: Unterschätze nicht die Kälte in der Nacht!

Temperaturspanne

Zu welchen Jahreszeiten benötigst Du Deinen Schlafsack? Ist ein ganzjähriger Einsatz erforderlich? Wenn Du sehr unterschiedliche Einsätze mit Deinem Schlafsack planst, kannst Du in Erwägung ziehen, sich ergänzende Schlafsäcke anzuschaffen. Wer zum Beispiel das ganze Jahr über zeltet, wird langfristig sicher glücklicher mit einem Sommer- und einem Winterschlafsack. Man kann aber auch einen dünnen mit einem etwas wärmeren Schlafsack zu einem Winterschlafsack kombinieren.

Gewicht

Du bist viel zu Fuß unterwegs oder aber planst überwiegend Touren mit dem Kanu oder auf dem Fahrrad? Bei einigen Aktivitäten ist das Gewicht des Schlafsacks von großer Bedeutung für Deine Wahl. Auch bei Flugreisen kann es sehr wichtig sein.

Packmaß

Spielt es für Dich eine Rolle, wie klein Du den Schlafsack verpacken kannst? Grundsätzlich sind Daunenschlafsäcke kleiner komprimierbar als die mit Kunstfaser gefüllten. Es gibt aber auch innerhalb beider Gruppen erhebliche Unterschiede.

Größe und Form

Welche Größe und Form sollte Dein Schlafsack haben? Fast alle unsere Schlafsäcke bieten wir in verschiedenen Größen an. Die verschiedenen Größen eines Modells unterscheiden sich vor allem in der Länge. Es gibt aber komfortabel geschnittene Modelle mit breiterer Passform und welche, die auch bei schlanken Leuten eng anliegen. Für eine optimale Isolationsleistung sollte der Schlafsack lang genug sein, dass er bei aufgezogener Kapuze weder am Kopf noch an den Füßen spannt und er sollte auch in der Breite möglichst genau passen.

Die ideale Form für eine hohe Isolationsleistung ist also dem Körper angepasst – das ist der Hintergrund der Mumienform. Der kleinere Innenraum heizt sich schneller auf, der Wärmeverlust durch „toten Raum“ ist gering. Du kannst aber auch zu dem Schluss kommen, dass Du zu Gunsten von mehr Platz im Schlafsack bei der Isolationsleistung Abstriche in Kauf nimmst. So bieten Deckenschlafsäcke viel Freiheit für Deine Füße. Allerdings müssen Deine Füße, die liegend eher mäßig durchblutet sind, dadurch im Deckenschlafsack auch ein großes Volumen erwärmen. Einen guten Kompromiss bieten sehr breit geschnittene Mumienschlafsäcke (in der sogenannten „Eiform“), die sich insbesondere für Seitenschläfer oder Personen, die in der „Embryonalstellung“ schlafen, gut eignen. Außerdem gibt es auch Mumienschlafsäcke, die mit Hilfe von Stretch-Nähten Bewegungsfreiheit bieten, ohne dabei „toten Raum“ zu lassen, der mühsam erwärmt werden muss.

Daune oder Kunstfaser

Die Frage aller Fragen: Sind Schlafsäcke mit Daunen- oder Kunstfaserfüllung besser? Diese Frage lässt sich jedoch, wie so oft, nicht eindeutig beantworten, denn beide Füllungen haben ihre ganz eigenen Vorteile – und Nachteile. Somit solltest Du Dir vorab die Frage stellen, für welchen Einsatzbereich Du Deinen Schlafsack nutzen willst.

Vorteile Daunenfüllung

Daunenschlafsäcke bieten ein hervorragendes Wärme-Gewichtsverhältnis: Sie lassen sich sehr gut komprimieren und weisen bei geringem Gewicht und kleinem Packmaß eine hervorragende Wärmeisolation auf. Daune verfügt zudem über eine besonders hohe Langlebigkeit. Ihre Bauschkraft und damit ihre Isolierfähigkeit bleibt sehr lange erhalten und wird immer wieder erneuert. Das exzellente Schlafklima ist ein weiterer Pluspunkt und beruht auf der Eigenschaft der Daune, Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Maße aufzunehmen.

Vorteile Kunstfaser

Kunstfaserschlafsäcke sind unkompliziert und pflegeleichter. Sie haben sehr kurze Trocknungszeiten und im Gegensatz zu Schlafsäcken mit Daunenfüllung nehmen sie kaum Feuchtigkeit auf. Sollte der Schlafsack doch mal feucht werden, verklumpft die Füllung nicht und verliert kaum Loft - somit wärmt der Kunstfaserschlafsack auch noch im feuchten Zustand. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kunstfaserfüllung schnell wieder trocknet. Dadurch eignen sich Kunstfaserschlafsäcke bestens für Regionen mit permanent hoher Luftfeuchtigkeit.

Daunen

Daune ist als Füllmaterial absolut einzigartig und gilt in Bezug auf Gewicht und Komprimierbarkeit als das beste Isolationsmaterial. Daunen sind erstaunlich robust und kehren auch nach häufigem Ein- und Auspacken immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Daunen sind ein Naturprodukt und bestehen aus Keratin, einem Protein, das dem menschlichen Haar ähnelt.

Das gesamte Federkleid einer Gans oder einer Ente enthält nur ca. 20 % Daunen, was bei einer Gans rund 100 Gramm entspricht. Eine Daune wiegt nur etwa 1 bis 4 Milligramm. Sie hat im Gegensatz zur Feder keinen Kiel, sondern nur einen kleinen Kern. Aus diesem gehen strahlenförmig viele feine Verästelungen hervor, die viel Luft binden können und so eine gute Isolation ermöglichen. Diese dreidimensionale Struktur aus fein verästelten Filamenten sorgt für die Isolation, da sie sehr viel Luft in winzigen „Kügelchen“ binden kann.

Bauschkraft/Fillpower/Loft

Der alles entscheidende Wert der Daune ist die Bauschkraft. Diese wird auch als Fillpower oder Loft bezeichnet. Dabei geht es um das Volumen, das eine gewisse Menge Daune einnehmen kann. Cuin (Kubik-Inch) ist die allgemein übliche Maßeinheit für diese Angabe. Sie gibt an, wie viel Volumen eine Menge von 30 g Daunen (früher: 28.35 g = 1 Unze) in einem Glasrohr entfaltet. Für den Labor-Test muss die Daune nach einem festgelegten Prozedere aufbereitet und gewaschen werden. Rechnet man sich die jeweiligen Angaben in Liter um, ergeben sich sehr eindrucksvolle Werte: So haben 30 g Daunen mit einer Fillpower von 700 Cuin ein Volumen von 11,5 Litern.

weil sieLeider sind die Angaben der Hersteller, wie so oft, nicht ohne weiteres vergleichbar, denn es gibt diverse Standards, die die genauen Messbedingungen unterschiedlich bestimmen. Die Faustformel besagt, dass amerikanische Loftangaben für die gleiche Qualität um etwa 100 Cuin höher liegen als die europäischer Messverfahren. Die Messverfahren unserer europäischen Hersteller im Sortiment (Exped, Mountain Equipment, Yeti) entsprechen alle der EN 12130 und sind somit untereinander vergleichbar.

Mischungsverhältnis

Daunenfüllungen enthalten produktionsbedingt immer auch einen geringen Anteil anderer Bestandteile wie z. B. kleinste Federchen. Diese sind zweidimensional ausgeprägt und können so leicht von den Daunen unterschieden werden. Je höher der Daunenanteil ist, desto höher ist auch die Qualität und die Leistungsfähigkeit der gesamten Füllung. Das angegebene Mischungsverhältnis zeigt, in welchem Verhältnis Daunen zu kleinen Federn stehen. „90/10“ bedeutet, dass die Gesamtmenge zu 90 % aus reinen Daunen und zu 10 % aus Federchen besteht.

Anders als bei alkoholischen Getränken beziehen sich dabei diese Angaben auf das Gewichtsverhältnis. Aufgrund der wesentlich geringeren spezifischen Dichte der Daune ist diese Information nicht ganz unwichtig, denn ein Volumenanteil von 10 % Federn hieße dadurch auch, auf einen große Menge Bauschkraft zu verzichten.

Zur Ethik von Daunen

Daune als Isolationsmaterial bietet viele Vorteile, die durch Kunstfaser-Füllungen nicht oder nur teilweise ersetzt werden können. Bei allen Vorteilen, die Daune zu bieten hat, ist die Gewinnung der Daunen jedoch nicht immer unumstritten - vor allem wegen Stopfmast und Lebendrupf bei der Gewinnung von Daunen. Diese Missachtungen der tierschutzgerechten Aufzucht und Haltung führten dazu, dass viele Menschen verunsichert sind, ob die Verwendung von Daunen aus ethischer Sicht überhaupt noch vertretbar sein kann. Ein Großteil der Daunen weltweit stammt zwar aus dem Schlachtrupf und ist somit ein Nebenprodukt aus der Geflügelzucht, aber leider treten weltweit noch immer Fälle von Lebendrupf auf.

Die meisten Outdoor-Hersteller sprechen sich ganz klar gegen diese Tierquälerei aus. Mit diversen Zertifizierungen und Labels weisen die Hersteller nach, woher die Daunen stammen, dass die Tiere artgerecht gehalten wurden und dass Tierschutzaspekte und Sozialstandards bei der Gewinnung eingehalten werden. Einige Hersteller gehen freiwillig sogar noch einen Schritt weiter und pflegen zudem eine transparente Zuliefererkette. Diverse Zertifizierungen und Labels, die durch unabhängige Institutionen überprüft werden, belegen, dass es sich um ein Produkt mit ethisch korrekt gewonnenen Daunen handelt. Zu den Zertifikaten gehören beispielsweise der Responsible Down Standard (RDS), Global Traceable Down Standard (Global TDS) oder der Down Codex.

Da auch wir von Unterwegs uns unserer Verantwortung zum Tier- und Umweltschutz bewusst sind, legen wir bei der Auswahl unseres Sortimentes ein besonderes Augenmerk auf diesen Aspekt und fördern gezielt Marken, die sich ernsthaft um den Tierschutz bemühen. Uns ist bewusst, dass es kein Patentrezept und keine hundertprozentige Sicherheit geben kann. Doch wir sind bestrebt, durch die Auswahl unseres Sortiments einen kleinen Beitrag zu leisten. Daher bieten wir ausschließlich Daunenprodukte von Outdoor-Marken an, die ihre Daunen ethisch korrekt gewonnen haben - garantiert ohne Lebendrupf oder Stopfmast.

Kunstfaser

Die Alternative zur Daune ist eine Kunstfaser-Füllung. Sie besteht aus Polyester, da dieses Material sehr wenig Feuchtigkeit aufnimmt und auch bei Nässe recht lange seine Form behält. Dadurch isoliert/wärmt sie auch noch im nassen Zustand. Da die Fasern im unbearbeiteten Zustand rau sind, würden die Filamente dazu neigen, sich ineinander zu verhaken, was die Bauschkraft reduzieren und zu einer schlechteren Isolation führen würde.

Um das zu verhindern, werden die Fasern zunächst mit einer feinen Silikonschicht bedampft. Die Qualität dieser Bedampfung ist maßgeblich für die Langlebigkeit (und den Preis) der Füllung. Zu beachten ist, dass durch mechanischen Abrieb, z.B. beim Waschen, die Silikonisierung leidet. Bei häufigem Waschen geht die Isolationsfähigkeit daher nach und nach verloren. Ferner wird die Silikonisierung auch durch Schweiß und Ähnlichem angegriffen.

Bekannte Schlafsack Hersteller bei Unterwegs
Deuter Exped Schlafsack Mountain Equipment Schlafsack Yeti Schlafsack


Temperaturangaben bei Schlafsäcken nach EN 13537

Bei allen Schlafsäcken, die in der EU verkauft werden, müssen seit 2005 die Temperatur-Angaben den Vorschriften der EN 13537 entsprechen (ausgenommen sind Expeditions- und Kinderschlafsäcke). Diese Norm soll die Temperaturangaben vergleichbarer machen. Diese Angaben sind es jedoch nur vage Richtwerte, die in einem statischen Versuchsaufbau und durch einen Labortest ermittelt werden - individuelle und äußere Faktoren können dabei nicht berücksichtigt werden. Eben diese Faktoren entscheiden aber in der Praxis über „Frieren“ oder „Nicht frieren“. Bei besonders warmen Schlafsäcken für zweistellige Minustemperaturen stößt der Test an seine Grenzen und die EN-Werte sind dort nicht mehr aussagekräftig.

Bei dem Schlafsack-Test nach der Norm EN 13537 liegt eine geeichte, thermische, „erwachsene“ Gliederpuppe in einer Klimakammer mit standardisierter Umgebung. Als Grundlage für die Berechnung der Temperatur-Werte wird von einem „Norm-Mann“ (25 Jahre alt, 70 kg schwer, 1,73 m groß) und einer „Norm-Frau“ (25 Jahre alt, 60 kg schwer, 1,60 m groß) ausgegangen. An unterschiedlichen Punkten der Gliederpuppe werden dann mit Hilfe verschiedener Sensoren Temperaturen gemessen und dadurch die Wärmeisolation ermittelt. Aus diesem Isolationswert werden im Anschluss drei Angaben errechnet: Comfortbereich, Limitbereich und Extrembereich.

Da bei dem Schlafsack-Test nur ein Isolationswert tatsächlich gemessen wird und die Temperatur-Angaben aus diesem errechnet werden, haben alle Schlafsäcke mit dem gleichen Comfort-Wert auch den gleichen Limit-Wert (durch das Runden auf ganze Zahlen können Abweichungen von einem Grad Celsius entstehen).

T-Comfort: Dieser Wert gibt die Temperatur an, bei dem die „Norm-Frau“ gerade noch nicht friert und komfortabel im Schlafsack schlafen kann.

T-Limit: Dieser Wert gibt die Temperatur an, bei dem der „Norm-Mann“ gerade noch nicht friert und komfortabel im Schlafsack schlafen kann.

T-Extrem: Bei dieser Temperatur kann die „Norm-Frau“ gerade noch überleben – das Risiko, bleibende Schäden durch schwerwiegende Erfrierungen oder gar eine lebensgefährliche Unterkühlung davonzutragen, ist als erhöht einzuschätzen. Schlafen ist unter diesen Umständen unmöglich.

Die Werte T-Comfort und T-Limit empfehlen sich, um eine Orientierung bei der Schlafsack-Wahl zu erlangen. Du kannst Dich dann anhand Deines eigenen Temperaturempfindens im jeweiligen Bereich einordnen.

All diese Werte basieren auf der Annahme, dass Du auf einer ausreichend isolierenden Unterlage schläfst! Denn der Teil der Schlafsackfüllung, auf dem Du liegst, wird plattgedrückt und isoliert nicht mehr so gut.

Frieren oder nicht frieren – was hält sonst noch warm?

Am Ende des Tages ist der Schlafsack für Dich auch nicht mehr als eine Thermoskanne für den Kaffee – nur warmer Kaffee bleibt warm! Wenn es sich also andeutet, dass die Nacht kälter wird als Du und der Schlafsack es sich wünschen, dann sorge dafür, dass Du ordentlich warm bist, bevor Du in den Schlafsack schlüpfst: Trink noch heißen Tee, bring Deinen Kreislauf (z. B. mit Sit-Ups) in Schwung. Wenn das nicht reicht, gieße heißes Wasser in Deine (nicht isolierte) Flasche und verwende sie auf diese Weise als Wärmeflasche. Wenn der Schlafsack zu lang ist und Du an den Füße leicht frierst, lege einen (trockenen!) Pulli unten ins Fußteil.

Achte bitte zudem darauf, dass Du trockene Kleidung auf der Haut hast – selbst wenn Du dafür kalte Wäsche aus dem Rucksack anziehen musst. Dadurch bringst Du keine Feuchtigkeit in den Schlafsack ein und erhöhst Deine Isolation.

Nasse Füße im Zelt

Knapp bemessene Zelt-Innenräume haben oft zur Folge, dass man das Innenzelt mit den Füßen gegen das von Kondenswasser nasse Außenzelt drückt - ein klammes Fußteil des Schlafsackes ist das Resultat. Wer das vermeiden will, legt eine trockene (!) Regenjacke über das Fußteil des Schlafsacks und verhindert so kalte Füße.

Inlett/Innenschlafsack

Es empfiehlt sich, den Schlafsack um ein Inlett zu ergänzen. An erster Stelle ist hier sicherlich die Hygiene als Grund zu nennen: Du kannst den Innenschlafsack nach jedem Trip bequem waschen und schonst so Deinen Schlafsack. Zudem erweiterst Du mit dem Inlett die Einsatzmöglichkeiten: Je nach Material des Inletts steigt die Isolationsleistung Deines Schlafsacks und in ganz warmen Nächten kannst Du das Inlett einzeln als dünnen Schlafsack nutzen. Neben der Funktion als Liner im Schlafsack lassen sich Inletts auch optimal in Hostels, Jugendherbergen, auf Berghütten und Booten oder auch als Tropenschlafsack einsetzen. Durch das kleine Packmaß und geringe Gewicht sind sie optimale und vielseitige Reisebegleiter.

Kopfkissen

Du weißt selbst am besten, welches Kopfkissen Du für einen erholsamen Schlaf brauchst: Bevorzugst Du eine gute Stützfunktion, solltest Du Dich gegebenenfalls für ein aufblasbares Kissen entscheiden. Wenn Dir eine leichte Unterlage ausreicht, kannst Du dafür auch eine zusammengefaltete Fleecejacke benutzen. Weit verbreitet ist es auch, Bekleidung in den Packsack vom Schlafsack zu füllen und sich somit ein eigenes Kissen zu basteln.

Isomatte

Die Aufgabe der Isomatte besteht darin, die Kälte des Bodens vom warmen Körper fernzuhalten – denn nach unten kann der wärmste Schlafsack nicht isolieren, weil wir mit dem Körpergewicht die Füllung plattdrücken. Außerdem gibt es weitere gute Gründe für eine Polsterung von unten: Bequem schläft es sich besser und erholsamer – so lässt sich mehr Energie für den nächsten Tag sammeln. Die Schlafunterlage ist also genau so wichtig wie der Schlafsack!

Weitere Infos findest Du auch in unserer Pflegehinweise-Broschüre:

Pflegehinweise-Schlafsack-Download

Hast Du noch Fragen?
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