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Taschenlampe

Taschenlampe

Nachts im Zelt, beim Camping, unterwegs im Dunkeln, auf der Suche nach dem Schlüsselloch bzw. dem Wohnungsschlüssel in der Tasche oder auch wenn mal der Strom ausfällt: Eine Taschenlampe gehört in jeden Haushalt. Es gibt viele Situationen, in denen eine Taschenlampe unverzichtbar ist - und für jede Situation gibt es die perfekte Taschenlampe.

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-
Nachhaltigkeit
Eigenschaften
  • bis 250 Lumen
  • 250 bis 500 Lumen
  • 500 bis 1000 Lumen
  • über 1000 Lumen

Kaufberatung Taschenlampe

Taschenlampen für jeden Einsatzzweck

Lumen, IPX, Multi Battery System - auf der Suche nach der perfekten Taschenlampe laufen Dir einige Fachbegriffe über den Weg. Passend zum Thema bringen wir Licht ins Dunkel und zeigen Dir, worauf es beim Kauf einer Taschenlampe ankommt!

  • Mini-Taschenlampen sind klein und leicht und passen an jeden Schlüsselbund. So sind sie stets dabei.
  • Taktische Taschenlampen sind so konzipiert, dass sie auch unter Extrembedingungen zuverlässig funktionieren. Sie sind schlagfest und haben spezielle Ausstattungsmerkmale, wie zum Beispiel einen zusätzlichen Schalter, mit dem schnell bestimmte Leuchtmodi aktiviert werden können. Ein Beispiel dafür ist die Strobe-Funktion zur Selbstverteidigung.
  • LED-Taschenlampen sind hell, weisen eine besonders lange Betriebsdauer auf und sind unempfindlich gegenüber Stößen und Vibrationen. So eignen sie sich besonders gut im Outdoor Bereich.
  • Stirnlampen sind bei allen Aktivitäten, bei denen Du die Hände frei haben möchtest, eine gute Wahl. Häufig werden sie zum Beispiel beim Joggen verwendet: Sie werden mit einem elastischen Band am Kopf befestigt und leuchten Dir den Weg. Auch bei Reparaturarbeiten an schlecht beleuchteten Stellen leisten LED-Stirnlampen gute Dienste.
  • Taschenlampen mit UV-Licht sind für den speziellen Gebrauch gemacht und werden häufig von Geocachern genutzt: Das Schwarzlicht ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar. Mit einer UV-Taschenlampe jedoch werden verborgene Hinweise beim Geocaching sichtbar.

Hochwertige Taschenlampen sind sauber verarbeitet und meist mit einem robusten, staub- und schmutzgeschützten Aluminium-Gehäuse versehen. Dieses schützt die empfindliche Elektronik im Inneren und steckt auch mal einen etwas rabiateren Umgang problemlos weg. Insbesondere bei Outdoor Aktivitäten empfiehlt es sich außerdem, zu Modellen zu greifen, die eine gewisse Wasserdichtigkeit aufweisen. Der IPX-Standard gibt darüber Auskunft und beschreibt, wie wasserdicht ein Gerät ist. Dies wird nach festgelegten Standards ermittelt. Die Einteilung erfolgt dann in den Schutzklassen IPX0 bis IPX8 - je größer diese letzte Ziffer, desto besser ist die Taschenlampe gegen Feuchtigkeit und Wasser geschützt:

IPX-Standard Bedeutung
IPX0 Kein Schutz vor Wasser
IPX1 Schutz gegen senkrecht fallendes Wasser (Tropfwasser)
IPX2 Schutz gegen schräg fallendes Wasser (Tropfwasser), Gehäuse bis 15° geneigt
IPX3 Schutz gegen Sprühwasser, Gehäuse bis 60° geneigt
IPX4 Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
IPX5 Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen
IPX6 Schutz gegen starken Wasserstrahl bzw. Eindringen von Wasser bei kurzzeitiger Überflutung
IPX7 Schutz gegen Eindringen von Wasser beim kompletten Eintauchen für eine begrenzte Zeit
(1 Meter tief für 30 Minuten)
IPX8 Schutz gegen Eindringen von Wasser beim kompletten Eintauchen für eine unbestimmte Zeit
(wasserdicht)

Die Stromversorgung

Die beste Outdoor Taschenlampe bringt Dir nichts, wenn sie nicht zuverlässig funktioniert. Dazu trägt die Stromversorgung maßgeblich bei:

Batterien und Akkus sorgen für die Stromversorgung der Lampe. Außerdem gibt es Modelle, deren Akkus sich über einen USB-Anschluss aufladen lassen oder Modelle, die flexibel über unterschiedliche Stromquellen betrieben werden können (MBS - Multi Battery System). Eine Alternative stellen Taschenlampen dar, die den Strom über Solar oder mit Hilfe von Induktion beziehen. Je nach Anwendungsbereich ergeben sich für die jeweilige Stromversorgung unterschiedliche Vorteile.

Akkus sind umweltfreundlicher als Batterien. Sie sind auch dann die richtige Wahl, wenn Du die Taschenlampe häufig benutzen möchtest, denn aufladbare Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion-Akkus) funktionieren am besten, wenn sie häufig benutzt werden. So lassen sich Kosten für neue Batterien sparen und gleichzeitig schont es die Umwelt.

Batterien sind die bessere Wahl, wenn Du die Taschenlampe nur gelegentlich nutzt. Sie halten lange ihre Ladung und haben eine geringere Selbstentladung.

Mit dem Multi Battery System (MBS) lassen sich die Taschenlampen über unterschiedliche Stromquellen betreiben, am meisten verbreitet ist eine Kombination aus Akku und herkömmlichen Batterien. So bleibst Du auf Deinen Outdoor-Touren flexibel.

Taschenlampen mit Solar beinhalten einen Akkuspeicher, der mit Hilfe des Sonnenlichts aufgeladen wird. Das ist umweltfreundlich und bietet unterwegs in sonnenreichen Gebieten den Vorteil, dass Du keine Ersatzbatterien bzw. kein Ladegerät mitnehmen musst, weil die Stromquelle immer vorhanden ist - aber genau das kann natürlich auch zum Nachteil werden, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Den Strom für Kurbel-Taschenlampen erzeugst Du hingegen selbst, denn diese Lampen werden mit Hilfe von Induktion betrieben. Das macht sie zur perfekten Notfall-Taschenlampe: Über eine Kurbel oder einen Hebel wird Strom erzeugt, der dann, je nach Gerät, sogleich verwendet wird (in Form von Licht) oder aber in dem integrierten Akku gespeichert wird. Auf Grund des Funktionsprinzips, das dahinter steckt, werden diese Lampen auch als Dynamo Taschenlampen bezeichnet.

Tipp: Nimm Akkus und auch Batterien aus der Lampe heraus, wenn diese längere Zeit nicht in Gebrauch ist. Denn selbst wenn die Lampe nicht benutzt wird, entladen sich Akkus und Batterien mit der Zeit von selbst und können unter Umständen auslaufen.

Das Licht der Taschenlampe

Elementar bei einer Taschenlampe: das Licht. Als Lichtquelle bzw. Leuchtmittel kommen LEDs oder konventionelle Glühbirnen in Frage. Hochwertige Taschenlampen setzten größtenteils auf LED-Technologie - und das aus gutem Grund: LED-Lampen sind stromsparender als Glühlampen und geben Licht zudem nur in eine Richtung ab - es wird somit auf einen schmalen Bereich gebündelt. Das macht sie in Sachen "Beleuchtung" effizienter als herkömmliche Glühbirnen.

Glühbirnen hingegen sind besser geeignet, wenn es darum geht, einen Bereich gleichmäßig auszuleuchten, da sie das Licht streuen. Taschenlampen mit LED-Technologie sind zudem wegen ihrer hohen Lebensdauer sehr beliebt und sind unempfindlicher gegenüber Stößen und Vibrationen.

Helligkeit

Die Helligkeit wird gemäß ANSI Standard in Lumen bestimmt. Die Anzahl der Lumen gibt an, welche Lichtleistung die Lampe erbringen kann. Je größer der Wert, desto heller ist das Licht der Taschenlampe. Diese Leuchtkraft bezieht sich jedoch meist auf den Betrieb im stärksten Lichtmodus und in komplett aufgeladenem Zustand. Somit kann diese "Power" nicht durchgehend über eine längere Zeit erreicht werden.

Leuchtweite

Die Leuchtweite wird definiert durch den ANSI Standard für Taschenlampen, der eine Vergleichbarkeit schaffen soll. Laut ANSI Standard ist 0,25 Lux die kleinste Lichtstärke, um noch etwas sehen zu können. Die Leuchtweite gibt somit die Entfernung an, in der noch 0,25 Lux Beleuchtungsstärke gemessen werden können. Dabei solltest Du stets im Hinterkopf behalten, dass dieser Lux-Wert ein absolutes Minimum ist - die Helligkeit entspricht in etwa der einer Vollmondnacht bei klarem Himmel auf einem offenen Feld. Im Vergleich: Die Lichtstärke einer Kerze in 1 Meter Entfernung beträgt circa 1 Lux.

Leuchtdauer

Die Leuchtdauer definiert sich ebenfalls über den ANSI Standard. Danach wird ermittelt, wie lange eine Taschenlampe brennt, bis nur noch 10 % des ursprünglichen Lichtertrags vorhanden sind. Meist werden die Werte für den Betrieb der Taschenlampe bei maximaler Stärke und minimaler Stärke angegeben. Die Leuchtdauer wird jedoch durch die Wahl des Batterietyps stark beeinflusst, hochwertige Batterien und Akkus bringen eine bessere Leistung. Des Weiteren macht es für das eigene Empfinden einen großen Unterschied, ob der Lichtertrag langsam weniger wird oder von jetzt auf gleich komplett weg fällt. Somit darf die Leuchtdauer nur als Richtwert verstanden werden.

Leuchtmodi

Unterschiedliche Lichtmodi sind sehr praktisch. So lassen sich viele Taschenlampen bei Bedarf fokussieren (durch Drehen oder einhändig durch Verschieben) und es kann variabel eingestellt werden, wie breit der Lichtkegel sein soll.

Zusätzliche Leuchtmodi wie Strobe oder Firefly sind insbesondere bei taktischen Taschenlampen relevant und erhöhen das Einsatzspektrum. Sie lassen sich mit einem Knopfdruck aktivieren und jeder Leuchtmodus erfüllt einen bestimmten Zweck. Im Strobe Modus erzeugt die Taschenlampe schnell flackerndes Licht. Der Strobe Modus kann zum einen zur Selbstverteidigung eingesetzt werden, denn das grelle, blitzende Stroboskop-Licht irritiert und blendet den Angreifer. Zum anderen können Sie durch den Strobe Modus aber auch in Notfallsituationen auf sich aufmerksam machen. Der stromsparende Firefly Modus (Firefly = Glühwürmchen) bietet ein sehr schwaches Licht, das zum Beispiel beim nächtlichen Aufwachen im Zelt zur Orientierung oder zum Auffinden der Lampe dient.

Lichtfarbe

Neben weißem Licht haben einige Taschenlampen auch zusätzlich ein rotes LED-Licht. Dieses ist speziell für die Nachtsicht geeignet: Bei Dunkelheit bilden unsere Augen ein bestimmtes Pigment, was die Pupillen sehr lichtempfindlich macht. Wird nun bei Dunkelheit ein starkes, weißes Licht verwendet, wird das Pigment in extrem kurzer Zeit abgebaut - wir sind geblendet und kurzzeitig nahezu blind. Die Farbe rot hingegen hat keinen Einfluss auf den Abbau des Pigments. Nach dem Einschalten des Lichts bleibt die Sehfähigkeit erhalten - auch wenn sie etwas farbverfälscht ist, was jedoch keinen Nachteil darstellt. Einige Modelle bieten auch grünes Licht (ideal für Tierbeobachtungen, da es vom Wild kaum wahrgenommen wird) oder blaues Licht (zur Feststellung von Flüssigkeiten).

Lampen mit UV-Licht sind vor allem für Geocacher interessant, denn UV-Licht macht verborgene Hinweise in dem Logbüchern oder Caches sichtbar.

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