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Lampen & Laternen Beratung

Es gibt eigentlich wenig Arten von Urlaub, in dem es überflüssig wäre, Licht dabei zu haben. Aber in welcher Form? Lesen Sie im Folgenden, was die jeweiligen Vorzüge der verschiedenen Lampen und Laternen sind. Ganz unten finden Sie noch einige Erläuterungen zu technischen Fragen der Vergleichbarkeit.

  Stirnlampen

Für die meisten Outdoorer erste Wahl ist die Lampe, die immer dorthin leuchtet, wo man das Licht braucht. Alle Stirnlampen produzieren Licht mit Hilfe von Leuchtdioden (LEDs) – die Langlebigkeit und Sparsamkeit im Verbrauch sind so überzeugend, dass wir keine Stirnlampen mehr mit klassischem Glühfaden anbieten. Da die technische Entwicklung bereits massiv vorangeschritten ist, bieten selbst kleine Lampen schon immense Leuchtkraft.

Die gängigen Kompakt-Modelle unterscheiden sich in der Leuchtkraft und stellen verschiedene Modi zur Verfügung. Eine gute Dimmbarkeit verlängert das Batterieleben, der Blinkmodus erhöht die Sichtbarkeit und ist meist Notfällen vorbehalten. Immer häufiger anzutreffen ist anwählbares Rotlicht. Der große Vorteil: Die Pupillen schließen sich nicht, die Nachtsichtigkeit bleibt erhalten. Die Batterien bei diesen Modellen sind im gleichen Gehäuse wie die LEDs untergebracht.

Das unterscheidet sie von den meist noch lichtstärkeren Modellen, die über ein getrenntes Batteriefach verfügen. Die Vorteile liegen auf der Hand:
  • größere Batterien schaffen mehr Energiereserven
  • das Gewicht verteilt sich am Kopf, so ist die Lampe ausgewogener
  • im Winter lässt sich das Batteriefach mit einer Mütze bedecken (Batterien entladen sich beschleunigt bei Kälte); manche Modelle bieten gar die Möglichkeit, das Batteriefach in die Innentasche zu verstauen
    Batteriebetriebene Stand- oder Hängeleuchten

Wenn es nicht darauf ankommt, die Hände frei zu haben, sondern die Beleuchtung von Zelt, Essenstisch oder sonstigem im Vordergrund stehen, bieten sich mit Batterien betriebene Lampen an. Diese Modelle können stehen oder hängen und so rundherum ein gleichmäßiges Licht abgeben. Manche davon können Sie auch mit Hilfe einer Kurbel oder dem Sonnenlicht aufladen.
 
Gaslaternen

Nicht nur warmes Licht, sondern auch Wärme bringt die Gaslaterne ins Zelt. So ist sie vor allem auf Wintertouren, aber auch beim sonstigen Camping häufig die erste Wahl für dauerhaftes, angenehmes Licht.

Die Bedienung der Gaslaterne ist ohne besonderen technischen Aufwand möglich. Sie braucht nicht vorgeheizt und gereinigt zu werden. Es ist lediglich beim erstmaligen Gebrauch nötig, einen Glühstrumpf über den Brenner zu ziehen und anzuzünden. Der Glühstrumpf verbrennt und hinterlässt eine feste, aber zerbrechliche weiße Netzkugel, an der das Gas bei Inbetriebnahme verbrennt. Der so entstandene Glühkörper kann so lange verwendet werden, bis er eine Beschädigung aufweist. Es ist leider nicht vorherzusagen, wie lange der Glühstrumpf hält. Deswegen sollten immer zwei Reserve-Strümpfe mit an Bord sein.
 
Petroleum- und Benzinleuchten

Bei dieser Art von Lampen ist es wichtig, vor dem Entzünden den Treibstoff vom flüssigen Zustand in den gasförmigen zu bringen. Um dieses Problem zu bewältigen, muss - ähnlich wie bei einem Benzinkocher - in einem Tank Druck aufgebaut werden. Um den Treibstoff nun in den gasförmigen Zustand zu bringen, muss die Laterne vorgeheizt werden.

Der Glühstrumpf wird genauso behandelt wie bei der Gaslaterne. Um die Benzinlaterne vor Korrosion zu schützen, sollte der Tank vor dem Verstauen stets bis zum Rand gefüllt werden. Bei Petroleumlaternen sollten keine Treibstoffreste im Tank oder dem Brenner zurückbleiben, denn Petroleum verharzt bei langer Lagerung. Eine weitere Möglichkeit sind Petroleumlampen ohne Druckbehälter. Das Petroleum wird mit einem Docht verbrannt und erfordert kein Vorwärmen.
 
  Kerzenleuchten

Das wärmste Licht bringt nach wie vor die klassische Kerzenflamme ins Zelt. Die Kerzenlaterne ist leicht, einfach in der Handhabung und wird daher auch gerne abends zum Lesen benutzt. Die Kerze wird durch eine Feder von unten nach oben stets in die ideale Leuchthöhe gedrückt. Die Verpackung der Laterne ist zugleich als Transportbehälter benutzbar. Zahlreiches Zubehör wie spezielle Seitenreflektoren, Ersatzkerzen und Gläser bis hin zu Öleinsätzen sind erhältlich und machen diese Laternenart zu einem praktischen Bestandteil jeder Outdoor-Ausstattung.

Da es sich im Inneren der Laterne um eine normale Kerze handelt, besteht aber auch die Möglichkeit des Rußens - wie von den zu Hause üblichen Kerzen bekannt. Dafür spenden sie ihrem Besitzer aber lange Zeit gemütliches, sicheres Licht. Nachteil: Bei der Benutzung wird das Wachs flüssig und braucht deshalb einige Zeit, bis es kalt genug zum Transport ist.
 
Taschenlampen, Schlüsselanhängerleuchten

Es gibt sie noch, die klassische Taschenlampe. Allerdings hat auch hier der Glühfaden weitestgehend ausgedient. Moderne Lampen leuchten mit einer oder mehreren Leuchtdioden. Das spart Energie und ermöglicht sensationell helle Lampen.

Sind verschiedene Lampen vergleichbar?

Auf technisch-physikalischer Ebene lassen sich die diversen Lampen durchaus vergleichen. Dabei stehen drei Begriffe im Zentrum: Lumen, Leuchtweite und Leuchtdauer:

Lumen (lm)

Lumen ist die SI-Einheit für den Lichtstrom – eine Einheit, die die wellenabhängige Empfindlichkeit des menschlichen Auges bereits berücksichtigt. Die Lumen-Angaben bei Lampen sind direkt vergleichbar, beziehen sich aber immer auf das Maximum des Lampenmöglichen. Zum Vergleich: Eine normale Kerze strahlt etwa 5 Lumen ab.

Leuchtweite

Bei vielen Lampen ist auch die Leuchtweite angegeben. Eine Leuchtweite von 200 m bedeutet, dass in dieser Entfernung von der Lichtquelle noch eine Beleuchtungsstärke von 0,25 Lux (lx) vorhanden ist. Das entspricht in etwa der Helligkeit einer Vollmondnacht. Die Beleuchtungsstärke (gemessen in Lux) bezeichnet den Lichtstrom (gemessen in Lumen) je m². Meist wird eine Lampe mit mehr Lichtstrom (Lumen) auch weiter leuchten – jedoch können besonders hochwertige Reflektoren auch weniger Licht in größere Entfernungen projizieren.

Leuchtdauer

Auch die Leuchtdauer bezieht sich auf die (vermeintliche) Vollmondnacht: Nach welcher Betriebsdauer im sparsamsten Modus – ohne Batteriewechsel oder Aufladung – reicht die Leuchtkraft noch aus, die Beleuchtungsstärke von 0,25 Lux zu generieren?

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