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Gaskartuschen

Gaskartuschen

Setzt Du beim Camping oder Trekking auf einen Gaskocher und helles Licht aus der Gaslampe, darf die passende Gaskartusche nicht fehlen. Diese verspricht eine einfache Bedienung am Kocher sowie eine gute Heizleistung und arbeitet bei wärmeren Temperaturen zuverlässig. Darüber hinaus sind vor allem Gas-Stechkartuschen weltweit und oft auch in entlegenen Gegenden erhältlich.

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Kaufberatung Gaskartuschen

Was befindet sich in der Gaskartusche?

Die kleinen Behälter sind mit flüssigem Gas befüllt. Vorwiegend handelt es sich dabei um Butan, Isobutan oder Propan – oder sehr oft um einen Mix daraus. Je nachdem, ob Du in warme Gebiete reist oder eine Wintertour planst, muss die Gasmischung zu Deinem Vorhaben passen.

Viele Hersteller bieten Gaskartuschen in verschiedenen Größen an: Kleine Gaskartuschen eignen sich ideal für Wanderungen zu Fuß und mit kleinem Gepäck, größere Kartuschen liefern beim Camping oder der Gartenparty eine längere Brenndauer.

Ventilkartusche oder Stechkartusche?

Damit Du zur richtigen Kartusche greifst, solltest Du Dir im Klaren sein, welche Gaskartusche zu Deinem Kocher passt. Bei Outdoor-Kochern kannst Du zwischen Stechkartuschen und Ventilkartuschen wählen.

  • Stechkartusche: Stechkartuschen sind am weitesten verbreitet und es gibt sie beinahe überall zu kaufen. Das ist von Vorteil, wenn Du ferne Länder bereist und Dich dort mit entsprechenden Kartuschen ausstatten willst (Gaskartuschen dürfen nämlich nicht ins Flugzeug!).
    Die für Stechkartuschen ausgelegten Gaskocher besitzen auf der Unterseite einen Dorn, mit dem der Behälter angestochen wird und das Gas entweichen kann. Sie versprechen eine einfache Bedienung und sind die kostengünstige Variante. Allerdings kann eine angefangene Kartusche nicht aufbewahrt werden. Da ein Verschluss fehlt, sollte sie erst vom Kocher entfernt werden, wenn sie vollständig entleert ist. Hier muss zusätzlich sichergestellt sein, dass dieser eine sehr gute Dichtung besitzt. Verbleibt die nicht aufgebrauchte Gaskartusche am Kocher, kann das Verpacken der sperrigen Ausrüstung im Rucksack zu einer Herausforderung werden.
  • Ventilkartuschen: Eine sichere Handhabung versprechen Kartuschen mit Schraubventil. Diese werden bei Bedarf einfach an den Kocher geschraubt und nach Gebrauch wieder entfernt, das Ventil verschließt sich danach automatisch. Schraub-Ventilkartuschen sind etwas teurer im Preis, dafür aber beliebt bei Rucksacktouren, da sie unkompliziert und unabhängig vom Kocher platzsparend im Gepäck verstaut werden können. Achte beim Kauf der Schraubkartusche jedoch immer darauf, dass der Verschluss auch zu Deinem Gas-Campingkocher passt. Dieser kann je nach Hersteller variieren.

Kochen im Winter: So bekommst Du Deine Mahlzeit warm

Die wartungsfreien und leicht zu bedienenden Gaskocher gehören zu den beliebtesten Outdoor-Kochern von Naturbegeisterten und Campern. Die einzige Schwachstelle zeigt sich im Winter, denn bei niedrigen Temperaturen funktionieren Gaskocher schlechter oder können sogar komplett streiken. Warum? Das Flüssiggas in den Kartuschen muss erst in den gasförmigen Zustand wechseln, damit es verbrennen kann. Das geschieht normalerweise durch Wärme, die der Umgebung entzogen wird. Bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt ist allerdings nicht mehr genügend Umgebungswärme vorhanden – die Flamme bleibt aus.

Spezielle Winterkartuschen helfen dabei, dass Du Trekkingnahrung und Getränke dennoch warm bekommst. In diesen Kartuschen befinden sich Gasmischungen mit einem hohen Anteil an Propan oder Isobutan. So kann beispielsweise das Wintergas der Marke Primus bis -22°C genutzt werden – ideal für herbstliche oder winterliche Touren.

Hast Du kein passendes Wintergas zur Hand, kannst Du es außerdem mit folgenden Tipps probieren:

  • Anwärmen: Die Gaskartusche in den Händen, unter der Jacke oder im Schlafsack anwärmen und es danach noch einmal probieren.
  • Wasserbad: Stellst Du die Gaskartusche in ein Wasserbad, kannst Du daraus eventuell etwas Wärme gewinnen, denn Wasser ist immer wärmer als null Grad. Gelingt es Dir danach, zumindest etwas Wasser zu erhitzen, kannst Du dieses wiederum zum Wasserbad geben und Dich bald über eine ausreichende Brennleistung freuen.
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