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Wander-Leggings

Wander-Leggings

Warum eine Wanderhose, wenn es auch eine Wander-Leggings sein kann?

Eine Leggings zum Wandern? Ja, das geht - und ist mitunter sogar die bequemere und praktischere Lösung. Schauen wir uns doch einmal an, was eine solche Leggings alles kann, wo ihre Vor- und Nachteile liegen und wie Du die optimale Wahl für jede Wander-Gelegenheit triffst.
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Geschlecht
Größen
  • 36
  • 38
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  • 42
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  • XS
  • S
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  • L
  • XL
  • XXL
Hersteller
Farbe
Preis in €
-
Gewicht in g
-
Nachhaltigkeit
Eigenschaften
  • Kunstfaser
  • UV-Schutz

Kaufberatung Wander-Leggings

Vor- und Nachteile von Wander-Leggings im Überblick

Die Vorteile:

Legging beziehungsweise Tights nutzen die meisten von uns fürs Loungen auf dem Sofa, als Yogahose oder zum Joggen. Nicht schwer zu erraten, warum sie Dir in genau diesen Lebenslagen besondere Freude macht: Eine Leggings ist körpernah geschnitten, sitzt also perfekt, ist super bequem und hat wenig störende Nähte oder Stofffalten, die drücken. Vor allem die große Bewegungsfreiheit macht sie im Vergleich zu Wanderhosen unübertroffen praktisch und genau das erweist sich auch auf dem Berg als nützlich.

Man kann nirgendwo hängen bleiben und eine Leggings spannt nicht genau dann am Knie, wenn man eine kniffelige Stelle überbrücken oder einen besonders großen Schritt machen muss, um nicht mit nassen Füßen im Bach zu enden. Meistens haben Leggings ein wunderbar geringes Stauvolumen, sind sehr leicht, lassen sich also schnell verpacken und nehmen nicht viel Platz weg. Aufgrund des meist sehr elastischen Materials, das oft schnell trocknet, ist man auch gut für anstrengende Touren gerüstet, die einen ins Schwitzen bringe.

Die Nachteile:

Was ein Vorteil ist, kann durchaus auch zum Nachteil werden. Zumindest aber zu einer Situation mit der man rechnen muss. Der körpernahe Schnitt bedeutet auch, dass es kein (wärmendes) Luftpolster zwischen Stoff und Haut gibt. Wenn es also doch einmal etwas frischer wird - frühmorgens bei einer Frühjahrs-Wanderung oder ganz generell im Herbst - müsste man sich entweder etwas überziehen, wie eine kurze Hose, eine Shorts oder einen wärmenden Trekking-Rock (Skort), oder man setzt auf eine gefütterte Wander-Leggings. Der eng anliegende Stoff wird auch dazu führen, dass das ein oder andere Steinchen oder Sand in Deinem Schuh landet. Und wir wissen alle „Es ist nicht der Berg, den du zu erklimmen versuchst, der dich zermürbt, es ist der Kiesel in deinem Schuh.“, um Muhammed Ali einmal wörtlich zu nehmen. Hierfür wären Gamaschen eine Lösung.

Tights sind zudem meist aus einem leichteren, weniger widerstandsfähigen Material als eine gewöhnliche Trekkinghose (was unter anderem der Grund für das kleine Packvolumen ist), können aber aus diesem Grund nicht im gleichen Maße schützen. Weder vor hartnäckigen Mücken, die hier keinen echten Widerstand vorfinden, noch vor etwaigen Stürzen, spitzen Steinen oder stachligem Gestrüpp. Zudem sind sie weniger variabel, was die Beinlänge angeht. Es ist sinnvoll, nach einer Leggings zu suchen, die möglichst elastische Beinenden hat, damit man diese bei Bedarf aufkrempeln kann, allerdings ist bei einem figurnahen Schnitt damit zu rechnen, dass das nicht immer möglich ist.

Vergiss nicht, dass eine Leggings gewöhnlich keine oder aber nur kleine Taschen am Oberschenkel hat. Das heißt, alles, was Du normalerweise in den vielen Taschen einer Trekkinghose unterbringst, muss jetzt woanders hin. Gleichzeitig heißt „keine Taschen“ aber auch keine störenden Druckpunkte, kein Zwicken eines Knopfes oder Reißverschlusses und kein nerviges Herumrangieren mit dem Hüftgurt Deines Rucksacks.

Vor- und Nachteile von Wander-Leggings im Überblick:

Vorteile:

  • körpernaher Schnitt
  • große Bewegungsfreiheit
  • schnelltrocknend
  • kleines Packmaß
  • keine störenden Knöpfe oder Reißverschlüsse

Nachteile:

  • geringer Kälteschutz
  • geringer Schutz gegen Insekten, Sträucher und bei Stürzen
  • wenig variabel
  • keine (oder nur kleine) Taschen

Worauf Du bei Wander-Leggings achten solltest

Welche Anforderungen muss eine Wander-Tight also erfüllen, um auch zum Wandern die richtige Wahl zu sein? Was sollte sie können und wie findest Du heraus, was die richtige Hose für Dich ist?

Der Bund

Eine Tights, die man zum Wandern, also mit Gepäck, verwenden will, sollte einen möglichst breiten, hoch sitzenden Bund haben. Das verhindert ein ständiges Verrutschen beim Laufen, aber vor allem wird ein breiter, fast nahtloser Bund unter dem Hüftgurt Deines Rucksacks nicht stören und trägt sich sehr angenehm.

Die Passform

Wir sind nicht alle gleich gebaut. Und obwohl sich eine Tights aufgrund des Schnittes und des elastischen Stoffes an Deine Körperform anpassen wird, lohnt es doch bei der Anprobe einmal einen kleinen Testlauf zu machen. Sitz der Bund glatt und faltenfrei an Deinem Körper? Lassen sich die Knie beugen? Musst Du den Sitz der Hose korrigieren, wenn Du dich ein-, zweimal hingesetzt oder -gehockt hast?

Das Material

Die meisten Wander-Leggings haben einen hohen Polyamid-Anteil, der unter anderem dafür sorgt, dass der Stoff schnell trocknet und seine Form behält. Auch Elasthan ist immer in unterschiedlichem Maße vorhanden und wichtig, damit Du Dich in den körpernah geschnittenen Beinen gut bewegen kannst. Ein gewisser Anteil an (Merino-)Wolle ist von Vorteil, denn diese hat gute atmungsaktive Eigenschaften, nimmt Feuchtigkeit (wie etwa Schweiß) schnell auf und leitet sie an die Außenseite des Materials, wo sie verdunsten kann. Baumwolle hingegen ist weniger sinnvoll.

Einige Trekking-Tights sind mit verstärkten Bereichen um die Knie oder im Gesäß ausgestattet, in anderen wurde ein Softshell-Gewebe verarbeitet, um die Hose strapazierfähiger zu machen. Es kommt also darauf an, wie anspruchsvoll Dein nächster Trail ist.

Der Einsatzbereich: Sommer oder Winter? Mountain-Trail oder Wiese?

Ja, auch im Winter ist es möglich, mit einer Leggings wandern zu gehen. Dafür muss es aber die richtige sein, ebenso wie auch auf sonnigen Sommertouren oder wechselhaften Frühlingsausflügen. Frage Dich vorher, was genau Du auf dem Trail benötigst und mit welchen Wetterbedingungen Du rechnen musst. Einige Modelle haben Belüftungsmöglichkeiten und einen UV-Schutz und sind perfekt für sommerliche Touren. Andere bieten ein dickeres oder innen aufgerautes Material, dass Dich an kalten Tagen warm hält und auf unwegsamem Gelände besser schützt.

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