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Regenhose, wasserdicht

Regenhose

Bei plötzlich einsetzendem oder starkem Regen empfiehlt sich eine Regenhose. Analog zur Regenjacken bietet eine wasserdichte Hose einen zuverlässigen Schutz vor dem Nasswerden. Wir geben Dir einen Überblick, worauf Du beim Kauf achten solltest, denn die Auswahl ist groß und je nach eigenen Vorlieben und Verwendungszweck muss jeder für sich abwägen, wie die passende Regenhose sein sollte.

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Marmot
PreCip Eco Full Zip Pant
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Rainfall Pant Women
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97,43 €

Kaufberatung Regenhose, wasserdicht

Wasserdichte Regenhose bei Unterwegs

Worauf Du bei einer guten Regenhose achten solltest:
  • Verwendungszweck: Für welchen Einsatzbereich brauchst Du die Regenhose?
  • Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität
  • Ausstattung und Details: Welche Details sind Dir wichtig? Wird es eine gefütterte oder ungefütterte Variante?
  • Gewicht, Packmaß, Robustheit: Wie wichtig sind Dir ein geringes Gewicht, ein kleines Packmaß oder Robustheit?

Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität

Klar – wie auch bei einer Regenjacke sollte eine hochwertige Regenhose wasserdicht sein und bei schlechtem Wetter verlässlich vor Nässe schützen. Zudem möchte man nicht zu sehr darin schwitzen. Die Begriffe „Wasserdichtigkeit“ und „Atmungsaktivität“ fallen im Zusammenhang mit Regenbekleidung immer wieder. Doch was bedeutet Atmungsaktivität und was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen „wasserdicht“ und „wasserabweisend“?

Atmungsaktivität – MVTR-Wert und RET-Wert

Atmungsaktivität wird auch als „Wasserdampfdurchlässigkeit“ bezeichnet. In unterschiedlichen Messverfahren wird ermittelt, wie gut Wasserdampf von der Material-Innenseite nach außen gelangt. Die Ergebnisse werden dann als MVTR-Wert oder RET-Wert angegeben. Eine atmungsaktive Regenhose bietet den Vorteil, dass beim Schwitzen entstehende Wärme und Feuchtigkeit nach außen gelangen können und sich nicht in der Hose stauen. So genießt Du mit einer atmungsaktiven Regenhose auch bei sportlicher Outdoor-Aktivität wie zum Beispiel beim Fahrrad fahren ein angenehmes Klima.

Der MVTR-Wert (Moisture Vapor Transmission Rate) gibt an, wie viel Gramm Dampf pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden entweichen kann (g/m²/24h). Je höher der Wert, desto besser die Atmungsaktivität. Beim RET-Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer) wird gemessen, wie hoch der Widerstand ist, den das Gewebe dem Durchgang von Wasserdampf entgegensetzt. Beim RET-Wert gilt: Je kleiner der Wert, desto besser die Atmungsaktivität.

Wasserdichtigkeit

Die Frage, ob etwas wasserdicht ist oder nicht, lässt sich nicht eindeutig mit „ja“ oder „nein“ beantworten. Weil Wasserdichtigkeit immer auch vom Wasserdruck abhängt, stellt sich vielmehr die Frage „Wie wasserdicht ist das Material?“. Die Angaben zur Wasserdichtigkeit geben einen Aufschluss darüber, wie viel Wasser theoretisch auf dem Material lasten kann, bevor das Wasser durch den Stoff dringt. Diese „theoretische Wassersäule“ (gemessen in Millimetern) wird in verschiedenen Messverfahren und nach verschiedenen Normen ermittelt.

Wenn ein Textil dem Druck einer Wassersäule von 1.300 mm standhält, darf es gemäß der europäischen Norm EN 343:2003 bereits als „wasserdicht“ (Klasse 3) bezeichnet werden. Allerdings lastet auf stärker beanspruchten Bereichen unter gewissen Umständen ein höherer Druck, beispielsweise bei Starkregen von vorne oder beim Knien auf einer nassen Wiese. Damit Du auch unter diesen Bedingungen trocken bleibst, weisen die meisten wasserdichten Regenhosen eine höhere Wassersäule als die geforderten 1.300 mm auf.

Als „wasserabweisend“ hingegen wird ein Produkt bezeichnet, dass die Fähigkeit besitzt, Wassertropfen eine gewisse Zeit lang abperlen zu lassen. Meist wird diese wasserabweisende Wirkung durch die sogenannte DWR-Imprägnierung (DWR = Durable Water Repellent) erreicht. Bei wasserdichter Bekleidung kommt die DWR zusätzlich zur Membran oder Beschichtung zum Einsatz und verhindert, dass sich der Außenstoff mit Wasser vollsaugt.

Aufbau und Konstruktion von Regenhosen

Wasserdichte Regenhosen sind entweder mit einer Membran oder mit einer Beschichtung versehen. Beschichtungen (wie zum Beispiel PreCip oder Texapore) werden in flüssiger Form dünn auf die Innenseite des Außenstoffes aufgebracht. Membranen wie Gore-Tex® oder Dermizax befinden sich unter dem Außenmaterial und werden mit diesem zu einem Laminat verbunden (= 2-Lagen-Konstruktion; wenn zusätzlich Abstandshalter zum Schutz der Membran vorhanden sind, spricht man von einer 2,5-Lagen-Konstruktion, bei zusätzlichem Innenfutter zum Schutz der Membran von einer 3-Lagen-Konstruktion).

Für den Alltag sowie für leichte bis mittlere Aktivitäten bieten Hosen mit Beschichtungen einen zuverlässigen Wetterschutz mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn jedoch eine dauerhafte, starke mechanische Belastung zu erwarten ist, empfiehlt es sich, auf eine wasserdichte Hose mit Membran zurückzugreifen, da diese robuster ist.

Die wasserdichte Barriere verhindert das Eindringen von Wasser (in Form von Regen) und sorgt gleichzeitig dafür, dass Wasserdampf (in Form von Feuchtigkeit/Schweiß) von innen nach außen entweichen kann. Dieses Prinzip ist abhängig von mehreren Faktoren:

  • Zum einen vom Material und der Materialstärke, denn der Dampfdurchlass einer Membran variiert je nach Material, auf das sie laminiert wird.
  • Zum anderen ist eine vorhandene Imprägnierung (DWR) wichtig: Eine wasserabweisende Imprägnierung (DWR-Imprägnierung = Durable Water Repellent) wird zusätzlich auf den Außenstoff aufgebracht, die Wassertropfen von der Oberfläche abperlen lässt. So bildet sich auf dem Stoff keine geschlossene feuchte Schicht und das Material saugt sich nicht mit Wasser voll. Dadurch bleibt es atmungsaktiv.
  • Des weiteren muss ein Temperaturgefälle vorherrschen, weil das dahinterstehende chemische Prinzip der Osmose nur funktioniert, wenn es außerhalb der Jacke kühler ist als in der Jacke – so sind Membranen bei kühlerem Wetter atmungsaktiver, während sie bei Außentemperaturen nahe unserer Körpertemperatur in Sachen Atmungsaktivität irgendwann an ihre Grenzen kommen. Deshalb empfiehlt es sich für aktive Outdoor-Sportler, die eine sehr hohe Atmungsaktivität bei gleichzeitigem Wetterschutz benötigen, auf Softshellhosen zurückgreifen. Softshells sind zwar nicht komplett wasserdicht, halten aber durchaus einem kurzen Regenschauer stand und bieten zuverlässigen Schutz vor Wind bei gleichzeitig extrem hoher Wasserdampfdurchlässigkeit.

Nähte und Reißverschlüsse sind bei Regenhosen eine potentielle Schwachstelle, an denen Feuchtigkeit eindringen kann. Deshalb setzen die meisten Hersteller auf verschweißte Nähte und abgedeckte bzw. gummierte/wasserabweisende Reißverschlüsse.

Ausstattung und Details je nach Vorlieben und Verwendungszweck

Je nach Verwendungszweck sollte jeder für sich selbst entscheiden, auf welche funktionellen Details es ankommt:

  • Reißverschlüsse an den Seiten:
    Lange oder auch durchgehende Seiten-Reißverschlüsse (Full-Zip Hose) sind besonders beim Fahrradfahren oder auch beim Wandern praktisch, denn so kannst Du in die Hose schlüpfen, ohne dass Du dafür extra die Schuhe bzw. Wanderstiefel ausziehen musst. Zudem ermöglichen sie eine flexible, zusätzliche Belüftung. Wenn Du hingegen mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs sind, sparest Du mit Regenhosen ohne Seitenreißverschlüsse Gewicht ein.
  • Gewicht, Packmaß, Robustheit:
    Je nach Verwendungszweck spielen auch Gewicht, Packmaß und Robustheit eine Rolle. Ultraleicht-Modelle punkten mit geringem Gewicht, lassen sich klein verpacken und platzsparend im Rucksack oder der Satteltasche transportieren. Ein verstärkter Gesäßbereich empfiehlt sich insbesondere für Radfahrer, denn so ist diese stark beanspruchte Stelle besonders robust und auch wenn Du Dich mal auf den nassen Sattel setzt, bleibst Du trocken.
  • Schnitt und Passform:
    Ein elastischer Bund und ein weiter Schnitt sorgen für bequemes Überziehen. Viele Regenhosen verfügen über einen verstellbaren Hosensaum: Über Klettverschlüsse oder Druckknöpfe lassen sich die Beinenden in der Weite regulieren, auch sind Modelle mit elastischem Gummizug erhältlich. Eine vorgeformte Kniepartie verbessert die Bewegungsfreiheit.
     

Varianten und Alternativen zur Überzieh-Regenhose

Neben den herkömmlichen Überzieh-Regenhosen sind auch funktionelle Outdoorhosen erhältlich, die dank wasserabweisender Imprägnierung (DWR) oder Membran/Beschichtung ebenfalls wetterfest sind, zugleich auch eine hervorragende Atmungsaktivität bieten und sehr strapazierfähig sind. Anders als die Überhosen kommen diese Regenhosen nicht erst bei auftretendem Regen zum Einsatz, sondern werden durchgehend getragen. Sie eignen sich für Outdoor-Abenteuer, bei denen Wetterschutz ohnehin erforderlich ist – z. B. als Wanderhose in Regionen mit wechselhaftem Wetter – und sind zumeist mit vielen Taschen und funktionellen Details ausgestattet. Optisch sind sie oft nicht als wasserdichte Hose zu erkennen und sind eine gute Alternative für diejenigen, denen die Optik der klassischen Regenhosen nicht zusagt. Zusätzlich zur ungefütterten Version gibt es zudem für kaltes, regnerisches Wetter gefütterte Regenhosen, die im Winter nicht nur trocken, sondern auch gleichzeitig herrlich warm halten. Diese Thermo-Hosen sind meist mit Polyester-Fleece gefüttert und innen leicht angeraut - ideal für den Winter.

Eine weitere clevere Alternative zu herkömmlichen Regenhosen sind die praktischen Regenhosen zum Umschnallen. Diese sind besonders beim Radfahren oder auch beim Reiten beliebt, denn bei diesem Regenschutz für die Oberschenkel entfällt das Absteigen und Anziehen komplett. Sie werden wie ein Gürtel um die Hüften geschnallt und bei einem plötzlichen Schauer ganz einfach über die Oberschenkel gerollt. So schützen sie Radfahrer und Reiter vor Regen – und zwar genau dort, wo der Schutz am meisten benötigt wird.

Extra-Tipp: Als ideale Ergänzung der Regenbekleidung sind Gamaschen empfehlenswert. Diese werden einfach über Hose und Schuh gezogen und verhindern nasse Schuhe durch herunterlaufenden Regen!

Unterwegs