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Mit dem Rad von Innsbruck nach Barcelona

von Benjamin Wildner

Tipps

Für kleinere Touren oder für den Alltag sind Lenkertaschen zu empfehlen. Eine Lenkertasche wird einfach am Fahrradlenker montiert, bzw. eingehängt. Ob Landkarte, Sonnenbrille oder Papiere - am Lenker fahren Sie griffbereit mit.

Eine der bekanntesten Marken im Bereich Fahrradzubehör ist Ortlieb. Wer an Ortlieb denkt, hat direkt hochwertige Fahrradtaschen im Sinn, die funktionell und wasserdicht sind. Ortlieb ist heute in 19 Ländern vertreten und weltweiter Marktführer in seinem Segment.



21.07.

Heute passiere ich Le Lavandou und Toulon. Als mich der Besitzer des Campingplatzes in La Seyne Sur Mer sieht, schickt er einen Familie mit Wohnwagen zu einem anderen Campingplatz weiter und bietet mir für mein kleines Zelt seinen letzten Wohnwagenstellplatz an. Er erzählt mir, dass er selbst in seiner Jugend etliche Radreisen gemacht hat und sich über alle Radreisenden, die bei ihm vorbeikommen, freut. Er möchte alles über meine Reise erfahren und lädt mich auf ein Getränk ein.

22.07.

Gleich nach dem Wegfahren treffe ich einen älteren Herrn auf einem Rennrad, der mir anbietet mir den Weg nach Aubagne zu zeigen. Nach 1h und zwei langen Anstiegen schaffe ich es mit Mountainbike und Gepäck nicht mehr mit seinem Tempo mitzuhalten und verabschiede mich. Später komme ich drauf, dass es auch eine ebene Straße entlang der Küste gegeben hätte. Dennoch freue ich mich, dass ich so lange mithalten habe können. Zu Mittag komme ich in Marseille an. Ich habe vor nicht mehr weit zu fahren, treffe allerdings 3 Burschen aus Paris, die ebenfalls auf dem Weg nach Barcelona sind. Ich schließe mich ihrem etwas langsameren Tempo an und fahre noch 5h mit ihnen zum nächsten Campingplatz, auf dem wir gratis übernachten dürfen.

Gruppenfoto in Barcelona


23.07.

Nachdem wir mit einer Fähre über die Röhne übergesetzt haben, verabschiede ich mich von den Burschen und fahre alleine weiter. Bei großer Hitze geht es durch die Camargue. Der lehmige Boden ist rissig und knochentrocken. Wie ich hunderten Flamingos beim Fischen in den Salzseen zusehe, übermannt mich ein unbeschreibliches Gefühl. Ich bin von Glück erfüllt. Hinter dem Nationalpark treffe ich 6 Medizinstudenten aus Liverpool, die auch Barcelona als Ziel ihrer Reise haben. Wir wechseln uns regelmäßig mit Führungsarbeit und Windschattenfahren ab und erreichen schnell Montpellier.

24.07.

Meine neuen Mitreisenden haben einen etwas anderen Rhythmus als ich und so starten wir erst zu Mittag, fahren jedoch bis spät in die Nacht. Um Mitternacht schlagen wir unser Lager auf einem Feld bei Narbonne auf und grillen bis 2 in der Früh.

25.07.

Nach nur 5 Stunden Schlaf geht es heute etwas langsamer voran - wohl auch, weil meine neuen Bekannten mit ihren Slicks 5 Patschen haben! Im Dunkeln erreichen wir Collieure. Dieser Ort ist für mich der schönste dieser Reise! Nach einem langen Rundgang bin ich dann aber zu müde um mein Zelt aufzustellen und schlafe nur auf meiner Isomatte neben der Straße.

Die Barcelona-Radtour kommt zu Ende


26.07.

Ich bin um 7:00 Uhr bereit loszufahren, doch die anderen möchten noch länger schlafen. Also trennen sich unsere Wege und ich fahre alleine weiter. Über die Ausläufer der Pyrenäen geht es nach Spanien und dort die Costa Brava entlang. Mein Weg führt mich auch durch Figueres, die Heimatstadt Salvador Dalis.

27.07.

2 Wochen nach meiner Abfahrt komme ich zur Mittagszeit in Barcelona an. Die Stadt kenne ich schon von früheren Besuchen, sodass ich den Rest des Tages am Strand verbringe und am Abend zum Bahnhof fahre um meine Heimreise zu organisieren.



Unterwegs