| Auf der Rückreise aus dem Spanien Urlaub
In den 4 Wochen haben wir selten schlechtes Wetter. Einen Tag laufen wir in unserer Regenjacke. 2 Tage lang wandern wir auf felsigen Bergrücken im dicken Nebel. Am ersten Tag ist die Markierung sehr gut, so dass wir den Weg gut finden. Am zweiten Tag jedoch quälen wir uns auf steinigem Grund mühsam von einem verwitterten Zeichen zum nächsten. Beschäftigt mit Suchen höre ich unterbewusst ein Klickern von Steinchen. Und dann sehr bewusst einen hohen Beller von Jacinto und weg ist der Hund. Der Nebel verschluckt ihn sofort und wir hören auch nichts mehr. Da waren wohl Steinböcke, von denen wir auch am Vortag schon viele gesehen haben. Ich denke erst, Jacinto wird schon zurück finden. Schließlich hat er nicht nur Augen, sondern auch eine Nase. Als aber Reinhold tief seufzt:" Der ist weg. Den finden wir nicht wieder", sinkt auch mir die Zuversicht. Rundum sind steile Abbruchkanten zu vermuten. Nach 2 Minuten, die mir sehr lang vorkommen, höre ich erst sein Hecheln und dann ist Jacinto wieder da. Mit glänzenden Augen und zum Glück unverletzt, sodass wir unsere Erste Hilfe Set stecken lassen können. Ich bin erleichtert und packe ihn etwas rüde, um ihn anzuleinen. Nebel erleben wir nicht mehr. Trotzdem muss Jacinto, sobald Wild zu erwarten ist hinter mir gehen.
Der Hotelier erkennt Jacinto als Berger, denn sein Freund hat auch einen. Natürlich darf er mit in den Speiseraum. Und der Schaffner im Schnellzug TGV wundert sich über die Fahrkarte für den Hund, die ich in Deutschland gekauft habe. Über Paris und Frankfurt sind wir über Nacht wieder an der Küste. Der Nordseeküste! |
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