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"Eine Fatamorgana ist etwas, wovon du siehst, daß es nicht da ist, oder, etwas was nicht da ist, was du auch nicht ... siehst!" (Oliver Norwell Hardy) ![]() |
Einreise Morgens um 7 Uhr kriechen wir aus unseren Schlafsäcken. Wir haben die Nacht an Bord der "Habib" recht ruhig in einer Ecke bei den Gepäckfächern verbracht. Vor dem Einlaufen turnen wir auf dem Parkdeck durch die dicht stehenden Landies und hochbeladenen Transits zu unseren Motorrädern, die wir mit etlichen Verrenkungen startklar machen. Doch es dauert noch mindestens eine halbe Stunde, bis Bewegung in die Fahrzeuge kommt. Dankbarer Weise haben einige nervöse Zeitgenossen bereits die Motoren angelassen und verpesten bereits seit etlichen Minuten die Luft unter Deck. Endlich rollen wir von der "Habib" auf afrikanischen Boden. Nach 30 Minuten Zickzack und Slalom-Fahren haben wir uns durch gemogelt und verlassen gegen 23.50 Uhr endlich das Terminal durch das große Tor in Richtung La Goulette. Im Hotel "Le Carthage" quartieren wir uns ein und fallen nach einem letzten "Jetzt-sind-wir-da-Celtia" gegen 00.30 Uhr in die Betten. 3 ½ Stunden nach der Ausreise aus Tunesien ist es geschafft: wir können endlich nach Libyen hineinfahren. Da es bereits später Nachmittag ist, schlagen wir uns rund 30 Kilometer südlich von Zuara abseits der Straße in die Steppe und bauen das Zelt auf. Nach dem Abendessen genießen wir noch ein wenig die absolute Ruhe und den gigantischen Sternenhimmel, bis uns die sich schnell verbreitende Kühle in die Schlafsäcke treibt. |