Cycling Florida (Autor: Markus Ahrens)
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Anfang August die heißeste Jahreszeit in Florida, aber nicht nur das,
auch Hochsaison der Hurrikans
... aber all das hielt mich nicht von meinem Vorhaben ab, mit dem Fahrrad durch
Florida zu radeln. Also hab ich meine Fahrradtasche vollgepackt und mich auf die
lange Reise nach Florida gemacht. Ankunft: 18.30 Miami International Airport,
nachdem ich ca. 1 Stunde wegen meiner riesengroßen Transportbox am Zoll
kontrolliert wurde, ging es endlich ans Zusammenbauen meines Arbeitsgerätes
für die nächsten 2 Monate. Um kurz vor 21.00 Uhr ging es dann endlich
los. Meine erste Tour stellte sich gleich als eine der schwierigsten und gefährlichsten
heraus. Mit dem vollbepacktem Fahrrad, geflasht durch den Jetlag, (Zuhause war
es gerade 2 Uhr morgens!) ging es durch Miami City.
Ein Tag in der Metropole mit dem Fahrrad hat
mir dann auch gereicht und ich wollte einfach nur raus aufs Land und Kilometer
fressen. Dies stellte sich aber in den USA etwas schwieriger dar als angenommen.
Denn aus einer Großstadt raus zu kommen ohne die Autobahn zu befahren,
ist beinahe unmöglich. Letztendlich habe ich zwangsweise den etwa 15km
langen Schotterweg gewählt, nachdem mich ein Polizist von der 5-spurigen
Autobahn (Interstate), mit amerikanischer "Beamten-Freundlichkeit",
verwiesen hat.
Es sollte die längste und einsamste Etappe meiner ganzen Reise sein
und das gleich am 3. Tag. Eine 70km lange Straße gerade aus bei 35°C
strahlendem Sonnenschein und links und rechts neben der Fahrt Sumpfgebiet.
Ab und an sieht man wieder einen Alligator ins Schilf robben, aber bei solchen
Gegebenheiten setzt man seine Scheuklappen auf und radelt Kilometer für
Kilometer. Am Ende des Tages stehen 100 Mi (160km) auf meinem Tachometer
- das Bike ist genauso geschafft wie ich.
Nach zwei weiteren Tagen durch Einöde und kleinere Dörfer habe
ich mir in Orlando einen Tag im Disneyland gegönnt. Danach ging es
weiter bis zum nördlichsten Punkt meiner Reise - Ocala.
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Dort habe ich mich entschieden, endlich mal das Meer und den Strand zu sehen und
fuhr von nun an Richtung Osten. Die nächste Station war De Land, wo ich von
einer deutsch stämmigen Familie empfangen wurde, die mich bei ihnen wie in
meinem eigenen Zuhause wohnen ließen. Wie zu erwarten war wurden es dort
mehr Erholungstage als geplant. Neben surfen, Pool, deutscher Hausmannskost und
dem fliegen mit einem Flugzeug (Bj 1936), gab es auch einen Fallschirmsprung.
Einen 4-tägigen Aufenthalt den man nicht so schnell vergisst.

Tipps
Sie planen eine längere Fahrradtour? Dann stehen Sie ganz schnell vor der
Frage, wohin mit dem Gepäck? Hier bietet sich zunächst einmal eine
Fahrradtasche
an. Verstauen Sie Ihre Sachen bequem im Back- oder Front Roller.. Rechts und links
vom Hinter- oder Vorderrad transportieren sie dann das Gepäck gut verteilt
und sicher geschützt.
Um größere, unhandliche Gepäckstücke sicher vor Transportbeschädigungen
zu schützen, empfehlen wir eine
Transportbox.
Boxen aus Aluminium sind äußerst stabil und trotzdem leicht, so fällt
meist auch kein Übergewichtszuschlag im Flugzeug an. Neben den Boxen gibt
es auch Tonnen, die Sie als Hocker, Tierfutterbehälter, Reisewaschmaschine,
Schrank- oder Kofferersatz benutzen können. Boxen und Tonnen sind immer dicht
und stabil.
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