24 Stunden Wanderung (Autor: Markus Stahl)
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Tapp - Klack - Tapp - Klack
Das monotone Geräusch meiner Schritte und der Wanderstöcke hält
mich wach. Vor mir zieht sich der helle Schotterweg wie ein weißes Band
durch die Nacht. Der helle Mond scheint knapp über die Berge. Die einzige
weitere Lichtquelle sind einige Glühwürmchen. Es geht bergauf. Zum Steinernen
Tor zwischen Rofan und Unnütz am Achensee/Tirol.
Ich laufe! Seit mehr als 20 Stunden bin ich
fast ununterbrochen unterwegs. Das Tapp-Klack-Geräusch meiner Stöcke
habe ich bestimmt schon 80.000 mal gehört. Ist das nicht verrückt?
Eigentlich schon, aber ich habe es so gewollt. Und muss nun feststellen,
dass es Spaß macht - richtig großen Spaß. Kurze Zeit später
erreichen wir eine kleine Anhöhe im Steinernen Meer. Die ersten Sonnenstrahlen
malen die Bergspitzen rötlich an. Ein ergreifender Moment. Plötzlich
weiß ich, dass ich mein Ziel erreichen werde. Meine Augen werden feucht...
Was mache ich hier eigentlich?
Ich nehme an einer 24-Stunden-Wanderung rund um den Achensse teil! Pulsmesser,
Schrittzähler und Höhenmesser werden mir am Ziel folgende Daten
liefern: Mehr als 100.000 Schritte, Wegstrecke fast 60 km, über 3.000
Höhenmeter rauf und mehr als 2.800 wieder runter, über 13.000
Kcal verbraucht. |
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Was mich antreibt? Eigentlich sind es "nur" zwei Dinge: Erstens die
sportliche Herausforderung inklusive der gesamten Vorbereitung über ein halbes
Jahr. Rückblick:
Nikolaus 2009: Der Urlaub ist genehmigt und ich habe mich online angemeldet. Für
die 24-Stunden-Wanderung am 26. und 27.06.2010. Noch viel Zeit bis dahin... Plötzlich
verlässt mich dann doch der Mut: Ich werde richtig feige. Die Familie wird
zur absoluten Verschwiegenheit verdonnert. So versuche ich, einer evtl. Blamage
bei Abbruch vorzubeugen. Ein Trainingsplan wird erstellt. Ab Januar will ich die
täglichen Spaziergänge verlängern, ab Februar an mindestens zehn
Tagen drei Stunden gehen, ab März vier Stunden usw. Gut ist, wenn man Trainingspartner
hat, die jeden Abend raus müssen.

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Ende März geht es dann aber richtig
zur Sache. Der neu angeschaffte Schrittzähler motiviert mich zusätzlich.
Fast jeden Tag gehe ich abends und am Wochenende meine Runden. Zwischen
zwei und sechs Stunden. Ich werde fitter und zuversichtlicher. Trainingshöhepunkt
ist der Mai mit insgesamt mehr als 250 km.
Nun rückt der Abfahrtstag mit Riesenschritten näher. Jetzt beschäftige
ich mich mit meinem Rucksack: Einpacken, wiegen - oje. 8,5 kg! Ziel sind
6 kg inkl. 1 Liter Getränk, Wetterschutz und den empfohlenen Wechselschuhen. |
Sicherheitshalber kaufe ich mir einen kleineren Rucksack. Das erzieht auch!
Am 24. Juni will ich in Richtung Achensee starten. In den 1 ½ Tagen bis
zum Start werde ich mir Teile der Strecke ansehen. Besonders die 650 Höhenmeter
zwischen Pletzachalm und Passilsattel schon am Vormittag der Wanderung haben es
vermutlich in sich: Meine persönliche Schlüsselstelle.

Tipps
Ein Wanderstock ist nicht nur ein Begleiter auf Wanderungen oder langen Spaziergängen,
sondern auch im Alltag eine echte Gehilfe. Für
Wanderstöcke
ist der Einsatz grenzenlos.
Mittlerweile gibt es eine riesige
Rucksack Auswahl,
sodass für jede Aktivität der richtige Rucksack zu bekommen ist: Von
5 bis 130 Liter Volumen sind alle Rucksäcke zu bekommen. Der klassische Rucksack
zum Wandern, der schlanke Radrucksack, Schul- und Notebook Rucksack, einfache
Daypacks, genauso, wie große Rucksäcke aus den Bereichen Kletter-,
Touren- und Reiserucksäcke.
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