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Nordthailand - Bananenblüte mit Reis (Autor: Carmen Caputo)
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Chiang Mai - Magie und Skurriles in Einem
Landung Chiang Mai Airport. Eine Erholung, nachdem mich der Terminalwechsel in Bangkok Nerven gekostet hat. "Sawat di khrap" raunt mir der Taxifahrer zu und schnappt sich meinen 7-kg-Backpack. "Sawat di kah" antworte ich leise mit einem weiblichen "kah" am Ende. Ohne Diskussion stellt der Fahrer sein Taximeter an und fährt los. Erleichtert wische ich mir erste Schweißperlen aus dem Gesicht. Mein Gästehaus liegt zentral im alten Kern, das Zimmer ist sauber. Was will man mehr. Ich habe Hunger und mache erste Bekanntschaft mit einer Garküche.

Chiang Mai Garküche

Ich zeige auf einige kleine Plastiktüten und mache deutlich, dass ich das Essen nicht an meinen imaginären Roller hängen werde, um es daheim zu essen. Irritiert drückt mir die Frau einen Teller in die Hand. Und mit einem "Kop khun khrap" (danke) schiebe ich sämtliche Gedanken an Hygiene an die Seite und hocke mich auf eine Mauer. Es schmeckt, ist mit umgerechnet einem Euro supergünstig und überleben werde ich es auch.

Chiang Mai Markt

Und ja, Chiang Mai hält, was andere Backpacker über sie versprechen. Es ist Februar. Trotz des Smogs, der von den Bergdörfern durch das traditionelle Abbrennen der Felder herüberzieht und sich auf die Stadt legt. Die Stadt zieht mich in ihren Bann. 300.000 Menschen leben hier, nicht gerade klein. Dafür umso magischer - vor allem, was die Altstadt mit ihren unzähligen buddhistischen Tempeln (Wats) betrifft.

Chiang Mai - Wat

200 Wats sollen in ganz Chiang Mai stehen, gefühlte 50 davon in der Altstadt. Tagelang lasse ich mich durch die Gassen und Straßen treiben, eine Stadt, die aus Märkten an jeder Ecke zu bestehen scheint. Und ich mittendrin, immer wieder Neues, Unbekanntes im Blick. Waghalsige Stromkonstruktionen, die einen deutschen Elektriker den Kopf schütteln ließen; entspannende Fußmassagen zum Träumen; gebratene Würmer, die man nicht probieren muss; ein megamodernes 3D-Museum, in das ich einen halben Tag lang völlig eintauche oder Männer, die Kackhaufen aus Plastik verkaufen; hier scheint alles möglich.

Ban Pha Mon oder Bananenblüte zum Essen
Übernachtung in einem Bergdorf, mit Guide in einer Kleingruppe; das hatte ich gebucht. Eine Wanderung inmitten traumhafter Landschaft mit "Fitnessfaktor mäßig", kein Problem für eine Sauerländerin. Also Erlebnis pur. Einquartiert für den ersten Abend im Hotel nicht weit entfernt von der Altstadt Chiang Mais, lerne ich meine Gruppe kennen. Zwei junge Australierinnen, ein Pärchen aus Cambridge und John, unser Guide. Frühmorgens setzt uns der Van im Nirgendwo am Straßenrand ab, ein lokaler Guide taucht aus dem Gebüsch auf und drückt jedem einen langen Bambusstab in die Hand wegen der vielen Schlangen.

Bergdorf Wanderung


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