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Islands Süden - so vielfältig kann Natur sein (Autor: Carina Schade)
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Nachdem wir bei unserem ersten Island Besuch den Westen und den Norden erkundet haben, wollten wir dieses Mal die vielseitige Natur des Südens entdecken. Dies geht am besten mit einem Auto. Also holten wir nach unserer Ankunft unseren kleinen Toyota Yaris ab und steuerten zuerst die Küste der Halbinsel Reykjanes an. Entlang der Küstenstraße hatten wir einen einzigartigen Blick auf den Atlantik und die Steilküste der Insel. Hier peitschen die Wellen an die Küste und zeigen die gewaltige Kraft des Meeres. Doch auch unter der Erdoberfläche brodelt es auf Island und dies konnten wir nur wenige Kilometer von der Küste entfernt an dem derzeit größten Hotspot und dem größten Schwefelfeld sehen


Steilküste in Islands Süden
Nach unserer ersten Nacht wurden wir von der Sonne wachgeküsst - ein schöner Tag stand uns bevor. Erstes Ziel des Tages war der ´Goldene Kreis`. Wir haben bei Þingvellir angefangen, wo wir zeitgleich in Amerika und Europa standen. Denn dort driftet die amerikanische und eurasische Erdplatte auseinander. Weiter ging es zum Geysir. Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Geysir ausbricht und wie einige der Besucher an der falschen Stelle standen und den Ausbruch am eigenen Leib zu spüren bekommen haben. Nur wenige Kilometer vom Geysir entfernt, befindet sich der Gulfoss ´der goldene Wasserfall`. Er macht den Goldenen Zirkel komplett. Diese gewaltigen Wassermassen, die dort die Treppen des Wasserfalls hinunterstürzen, verkörpern die ganze Kraft der Natur.

Bei strahlendem Sonnenschein und blauen Himmel  ging es weiter zur Ringstraße Richtung Süden. Wir wollten unbedingt weiter zum nächsten Wasserfall, in der Hoffnung, dass die Sonne und das in die Tiefe stürzende Wasser uns einen Regenbogen schenkt. Unser Wunsch wurde erfüllt und der Seljalandsfoss zeigte sich von seiner schönsten Seite. Dieser Wasserfall ist ein ganz besonderer, denn man hat die Möglichkeit hinter den Wasserfall zu gehen und die Wucht des Wassers aus nächster Nähe zu betrachten. Ganz in der Nähe dieses Naturschauspiels ist ein Campingplatz, den wir als perfekten Schlafplatz auserkoren haben.

Wasserfall Skogafoss

Der gestrige Tag endete mit einem Wasserfall, also starteten wir diesen mit dem Besuch des Skogafoss, einen der größten Wasserfälle der Insel. Auch das Hinterland in Richtung Þórsmörsk lädt zu einer kleinen Wanderung ein.

Weiter ging es Richtung Süden. Auf dem Weg Richtung Vík í Mýrdal kamen wir an den Aussichtspunkten Kirkjufjara und Reynisfjara vorbei. Hier befindet sich der südlichste Bauernhof der Insel. Dieser ist an einem der schönsten Strände Islands gelegen. Es war unser erstes Mal, dass wir einen schwarzen Strand - Lavastrand - zu Gesicht bekommen haben. Entgegen unseren Erwartungen fühlt er sich sehr weich an, vergleichbar mit den schönen Sandstränden im Westen Dänemarks.  Der Strand ist umgeben von vielen Steilklippen. Diese werden im Moment von vielen Vögeln besiedelt, die ihre Nistplätze einrichten. Zudem finden sich neben etlichen Felsformationen im Wasser auch Basaltsäulen an dem Strand. So etwas Schönes und Einzigartiges haben wir noch nie gesehen. Die Säulen sehen aus, als seien sie von Menschenhand geschaffen worden, deshalb ist es einfach unglaublich, welche verschiedenen Formationen die Natur hier in den Felsen geformt hat. Hier an diesem schönen Ort kann man die Seele baumeln lassen, Stundenlang aufs Meer schauen und die Ruhe in vollen Zügen genießen. Völlig entspannt von unserem Strandbesuch sind wir weiter zu unserem Tagesziel Vík gefahren, um dort unser Zelt auf dem dortigen Campingplatz aufzubauen.

Felsformationen und Basaltsäulen

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