Blasen an den Füßen – Was hilft?

erstellt am: 04. 05. 2020 um 11:52 Uhr

Blasen an den Füßen können die schönste Wandertour verderben. Wir verraten Dir, was hilft und wie Du Blasen an Deinen Füßen vorbeugen kannst.

Ursachen für Blasen an den Füßen

Blasen entstehen durch wiederholte, starke Reibung auf der Haut. Die Ursache können sowohl schlecht sitzende Socken als auch Schuhe oder eine Kombination aus beidem sein. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Eine schmerzende Blase am Fuß.

 

Um Blasen an den Füßen zu vermeiden, ist es wichtig, dass Du Dir Zeit für Deine Füße nimmst! Neben der regelmäßigen Pflege Deiner Füße ist auch die richtige Schuh- und Sockenwahl entscheidend für gesunde Füße. Daher solltest Du Dich nicht nur für eine ausgiebige Wanderung ausführlich im Geschäft beraten lassen. Probier neue Schuhe in Ruhe aus und lauf sie zu Hause ein. Es gibt nichts Unangenehmeres als stechende Blasen an den Füßen! Bahnen sich diese erst einmal an, dauert es oft nicht lange, bis es am Hacken oder Ballen brennt und sticht. Auch alte, abgetragene Schuhe neigen dazu, an Deinen Füßen zu scheuern und Druckstellen zu verursachen.

Das solltest Du beim Schuhkauf beachten...

Ein Schuh sollte perfekt sitzen. Insbesondere die perfekte Passform ist entscheidend, um Blasen an den Füßen vorzubeugen. Deine Füße dürfen sich weder eingeengt fühlen, noch dürfen sie darin herumrutschen. Nimm Dir Zeit und befasse Dich auch mit der Innenverarbeitung Deiner neuen Schuhe. Nähte und Einlegesohle sollten kaum spürbar sein und nirgends überstehen. Gerade das Einlaufen ist wichtig, da das Material nach dem Einlaufen weicher wird und den Sitz verändert. Wenn Deine nächste, große Wanderung bevorsteht, nutze vorab lieber eine kürzere Tour, um Deine Schuhe einzulaufen. Gerade Wanderschuhe solltest Du zuvor ausgiebig im Fachgeschäft und in der Wohnung testen, um Druckstellen zu vermeiden. Nimm Dir darüber hinaus Zeit für die Schnürung Deiner Schuhe. Nichts darf drücken oder wackeln. Auch empfehlen wir Dir einen gelegentlichen Stopp für das Nachschnüren Deiner Schuhe.

Ausführliche Informationen und Tipps zum Thema Schuhe findest Du übrigens in unserer Produktberatung für Schuhe.

 

Blasenpflaster

 

Von der Druckstelle zur Blase

Sitzen Schuhe und Socken nicht perfekt, entsteht Reibung auf Deiner Haut am Fuß. Mit der Zeit löst sich die die obere Hautschicht von den darunter liegenden Hautschichten und wir spüren peu à peu, wie wir unsere Füße wund laufen. Mit der Zeit entsteht ein Hohlraum, der sich sich mit Gewebewasser füllt. Die Ansammlung dieser Flüssigkeit schützt das darunter liegende Gewebe vor weiteren Verletzungen, übt aber gleichzeitig ein Druckgefühl und schließlich einen stechenden Schmerz an der betroffenen Stelle an unserem Fuß aus. Schaffen wir unseren schmerzenden Füßen nun keine Entlastung, platzt die Blase, die Gewebeflüssigkeit tritt aus und es entsteht eine offene Wunde an unseren Füßen.

 

Blasen am Fuß? Tipps, um Blasenbildung vorzubeugen und Schmerzen zu lindern:

Spürst Du, dass sich eine Blase anbahnt und sich schmerzhaft erste Druckstellen bilden? Dann fix die Schuhe und Socken ausziehen und versuchen, die Belastung zu reduzieren! Mit den folgenden Tipps für Blasen an den Füßen kannst Du Blasen vorbeugen und den Schmerz lindern:

 

  1. Pflege Deine Füße: Gelegentliches Eincremen sowie das Eincremen vor der Wanderung macht die Haut an Deinen Füßen geschmeidig. Außerdem bietet ihnen der feine Fettfilm einen Schutz vor Feuchtigkeit von außen.
  2.  

  3. Lass Deinen Füßen Luft und vermeide Reibung. Nutze gutes Wetter, um auch mal Barfuß unterwegs zu sein. Das härtet Deine Füße ab und bringt die Durchblutung in Schwung.
  4.  

  5. Trage die richtige Socken: Zu dünne, schlecht sitzende Socken führen leicht zu schmerzhaften Blasen. Mit anatomisch geformten, ausreichend dicken Socken hingegen machst Du in der Regel nichts verkehrt. Einige Wanderer schwören auch darauf, zwei Paar Socken zu tragen.
  6.  

  7. Nur mit eingelaufenen Schuhen: Vor längeren Wanderungen solltest Du unbedingt Deine neuen Schuhe eingelaufen haben.
  8.  

  9. Hast Du bereits eine kleine Blase, reagiere möglichst schnell und nutze zum Beispiel spezielle Blasenpflaster, um weiteres Reiben auf der empfindlichen Stelle zu verhindern. Kleine, geschlossene Blasen bitte nicht mit einer Nadel aufstechen.
  10.  

  11. Ist es bereits zu spät und Du quälst Dich bereits mit größeren Blasen, macht ein vorsichtiges Aufstechen der gefüllten Blase mit einer sterilen Nadel Sinn. Die austretende Flüssigkeit vorsichtig abtupfen und die beanspruchte Stelle gegebenenfalls mit einem Pflaster abdecken. Etwas Teebaumöl, verdünnt mit Wasser, kann als Erste Hilfe dienen. Das regt den Heilungsprozess an und wirkt anti-bakteriell. Dazu einen leckeren Grünen Tee trinken - der hat reichlich Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend.

 

Sollte es bereits besonders schlimm sein und Du hast es schon mit infizierten Blasen oder blutigen Blasen zu tun, solltest Du diese möglichst von einem Arzt behandeln lassen. Gerade offene Blasen, die nicht korrekt versorgt wurden, strafen Dich schnell mit einer Entzündung. Denke immer daran, dass es sich hierbei um eine Wunde Deiner Haut handelt, die entsprechend fürsorglich behandelt werden muss.

 

Hast Du Die schmerzhafte Blase gut behandelt, bildet sie sich in der Regel schnell wieder zurück und Deine Tour kann schmerzfrei weitergehen.





Kommentar schreiben:


Ihr Kommentar:



Willkommen auf elchblog.de – dem Blog für News, Tipps und Tricks aus den Bereichen Outdoor, Trekking, Reisen und Freizeit. Ihr findet hier alles rund um die große Outdoor-Welt. Der Elchblog ist eine Kreation von Unterwegs – unterweg.biz dem bekannten Online Outdoor Shop.