Autor: Unterwegs
Beim GPS handelt es sich um eine Konstellation von derzeit 24 geostationären NAVSTAR Satelliten, betrieben von der US-Regierung, in erdnahen Orbits. Diese senden ununterbrochen Navigationssignale, die ihrerseits mit extrem genauen Atomuhren synchronisiert sind.
Mit einem speziellem Empfänger kann aus den Daten eine exakte dreidimensionale Positionsbestimmung und Geschwindigkeitsangabe abgeleitet werden.
Unsere GPS Geräte im Onlineshop:
GPS Geräte (weitere Modelle auf Anfrage)
Ein Teil der Signale wurde bis Anfang 2002 zum ausschließlichen Gebrauch durch das US-Militär verschlüsselt gesendet (PY-Code), was eine Ungenauigkeit im zivilen Gebrauch von ca. D 50m zur Folge hatte.
Zur Positionsbestimmung (2-D-GPS-Position) braucht ein GPS-Empfänger mindestens drei Satelliten und einen vierten für die Höhenbestimmung (3-D-GPS-Position). Da aber häufig mehr als diese vier für den Empfänger „sichtbar“ sind, wurden Mehrkanalgeräte bzw. Parallelempfänger entwickelt.
Standard sind 12-Kanalgeräte. Somit können mehrer Signale gleichzeitig abgefragt und verarbeitet werden. Dies macht sich bei Abschattung z. B. in Tälern, dichtem Wald, Häuserschluchten, etc. positiv bemerkbar.
Viele Geräte merken sich im Falle eines kurzfristigen Verlustes des Signals, eines oder aller Satteliten, den alten Standort im Almanach einem Art Sattelitenfahrplan und greifen dann wieder auf diese zurück.
Der Empfänger gibt grundsätzlich nur die Koordinaten nach Länge- und Breitengrat und Höhe aus. Dies erfolgt durch die voreingestellten Positionsformate z. B. UTM (Universale Transversale Mercator), Gauss - Krüger, LORAN TD, etc..
Ohne Karte hilft ein GPS-Empfänger also gar nichts. Die zunächst nichtssagende Werte werden auf die Karte übertragen. Hierbei muß das vorgegebenen Kartenbezugssysteme beim Gerät z. B. WGS84 (World Geodetic System 1984), Potsdam, Austria, etc. berücksichtigt werden.
Informationen zu Gitternetzen und Kartenbezugssystemen
http://www.nima.milInteressant an den heutigen Empfängern ist die Leistungsfähigkeit der Zusatzfunktionen: Reisecomputer, Kursaufzeichnung, Speicherfähigkeit der Wegepunkte und Routen - um nur einige zu nennen. Um diese Möglichkeiten noch weiter zu nutzen, kann über eine Schnittstelle das Gerät mit einem PC verbunden werden. Wegepunkte, Routen, Kursaufzeichnungen können so bequem vor- bzw. nachbereitet werden.
Einen großen Anteil haben mittlerweile kartentaugliche (Hand)-Geräte. Diese übertragen die empfangenen Signale direkt auf das im Empfänger gespeicherte Kartenmaterial.
Datum: 2010-02-11 12:26:07