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Kundenbewertung:
ca. 100% zufriedene
Kunden!
Funktionskleidung - von der Funktionsunterwäsche bis zur Funktionsjacke |
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| Funktionsbekleidung (oder auch als Outdoorbekleidung
bezeichnet) hat Einzug in viele Bereiche unseres Lebens gehalten und wird
neben der Reise auch beim Sport, bei der Arbeit und in der Freizeit getragen.
Sie schützt uns vor Wind und Wetter und ermöglicht eine kontinuierliche
Wasserdampfabgabe von der Haut über die Kleidung nach außen. Denn es
ist nun einmal so: wenn wir uns bewegen, fangen wir auch an zu schwitzen.
Dabei meint es unser Körper gut und versucht uns durch die Abgabe von
Körperfeuchtigkeit und der damit auf der Haut entstehenden Verdunstungskälte
vor Überhitzung zu schützen. Tragen wir jedoch Bekleidung, die eine Weitergabe der Feuchtigkeit, sprich Schweiß, stark einschränkt, kommt es zum Feuchtestau, der den Körper Energie kostet. Wir kühlen aus und haben ein klammes, kaltes Gefühl auf der Haut, welches zusätzlichen Streß bedeutet und die Kraftreserven erschöpft. Daher ist es wichtig Bekleidung zu tragen, die nur wenig Feuchtigkeit aufnimmt und schnell wieder trocknet. Das Zwiebelprinzip Besonders wichtig und oft unterschätzt ist die richtige Wahl der Funktionsbekleidung. Hier bewährt sich das oft zitierte Zwiebelprinzip. Hiermit soll ausgedrückt werden, dass es vorteilhafter ist, sich in mehreren übereinander liegenden Schichten oder Lagen zu kleiden. Da das Wetter und der Grad der eigenen Anstrengung sich mehrfach an einem Tag ändern, kann durch das An- oder Ablegen einer oder mehrerer Schichten eine perfekte Anpassung erfolgen. Seitdem haben immer mehr Hersteller von Funktionsbekleidung ihr Sortiment in einzelne Schichten unterteilt, die sich beliebig miteinander kombinieren lassen oder auch alleine getragen werden können und einen kontinuierlichen Wasserdampftransport von Schicht zu Schicht nach außen gewährleisten. Dies verhindert Hitzestau und Auskühlung, schont die eigenen Kraftreserven und beugt Erkältungen vor. Eine Einteilung wird in 4 Kategorien vorgenommen: Base - Layer
Für die übrigen 10% Starkregenereignisse ist gerade die Kombination mit einer leichten und klein verpackbaren Hardshell Regenjacke ideal, da letztere nur während des Regenschauers getragen wird und danach wieder „unsichtbar“ im Rucksack verschwindet. Softshells kann man grob unterteilen in: | |||||||||
| Gewebte Softshells Die Windbeständigkeit und wasserabweisenden Eigenschaften werden durch die Verwebung des Außenmaterials hervorgerufen. Diese Softshells verzichten auf eine Membran, sind somi t auf der einen Seite nur bedingt wind- und wasserabweisend, auf der anderen Seite transportieren sie die Feuchtigkeit hervorragend nach außen und geben ein angenehmes Körpergefühl. Ideal für fordernde, schweißtreibende Aktivitäten bei gemäßigtem, moderatem Wetter. |
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| Membran-Softshells Diese Softshells sind durch eine Membran absolut winddicht und wasserabweisend. Sie eignen sich hervorragend in stark windigen Gebieten/Jahreszeiten, das Trageklima kann allerdings auch evtl. mal „zu warm“ werden. |
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| Shell Layer Als Shell Layer wird die letzte Außenschicht bezeichnet. Sie ist die eigentliche Wetterschicht und bietet zuverlässigen, 100% dichten Schutz vor Regen und Wind. Man unterscheidet zwischen: - beschichteten Jacken - Membranjacken Bei den beschichteten Jacken wird die Wasserdichtigkeit durch das Auftragen einer Polyurethan (PU) Schicht hervorgerufen. Nachträglich werden die Nähte versiegelt/verklebt, um ein Durchlecken von Feuchtigkeit zu vermeiden. Vorteile: kostengünstig, geringes Gewicht Nachteile: häufig weniger wasserdampfdurchlässig, nicht ganz so langlebig wie Membranvarianten Bei den Membranjacken wird die Wasserdichtigkeit durch das Aufkleben eines eigenständigen mikroporösen oder molekularen Laminats (Membran) hervorgerufen. Auch hier werden abschließend die Nähte versiegelt/verklebt. Vorteile: robust, hohe Wasserdampfdurchlässigkeit, höhere zu erzielende Wassersäule Nachteile: aufwendige Konstruktion, dadurch preisintensiver Welche Jacke brauche ich?Ein prominenter Hersteller von Funktionsmaterialien / Membranen ist Goretex - inzwischen haben aber auch andere Hersteller nachgezogen, die ähnliche atmungsaktive, wasserdichte oder winddichte Materalien bieten, aber dann anders heißen, z.B. Sympathex, Texapore usw. . Besonders beliebt bei Outdoor Aktivisten ist die Goretex Jacke - von Freizeit bis zu Extrembedingungen. |
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| Gore Tex-Paclite ist eine Laminat-Sonderform, die sich in
der Konstruktion zu 2- und 3-lagigen Laminaten unterscheidet. Bei Paclite®: Hier steht das Gewicht im Vordergrund! Ein Wetterschutz, der keinen Platz wegnimmt und fast nichts wiegt. Gore-Tex Paclite Shell ist eine extrem dünne Membran, die mit einer Schutzschicht aus ölabweisenden Substanzen und Carbon umfasst ist. Dadurch wird die Jacke sehr leicht und das Packmaß klein, allerdings sollte man mit ihr keine langen Wandertouren mit schwerem Gepäck bestreiten. 2-Lagen-Konstruktion, 2 Lagen Jacke 2-lagig nennt man Bekleidung, bei der die wasserdichte Membran auf das Obermaterial laminiert wurde. Zum Schutz der Membran wird, im Gegensatz zu Gore Paclite, ein Netz aus Polyester oder Nylon in das Bekleidungsstück genäht. Dieses Netzt hat unter anderem den Vorteil, dass es Wasserdampfmoleküle aufnimmt und diese an die nächste Schicht abgibt. Desweiteren hält sie Salze aus unserem Schweiß von der Membran fern. 2-Lagen Laminate finden hauptsächlich im Alltag und bei Wanderungen mit leichtem Gepäck ihren Einsatz. Schweres Gepäck würde zu Reibungen zwischen Netz und Membran führen und diese zerstören. Aufgrund der Konstruktion hat diese Bekleidung ein relativ großes Volumen und die Modelle sind eher komfortabel geschnitten. 3-Lagen-Konstruktion, 3 Lagen Jacke Bei dieser Konstruktion handelt es sich um eine sehr robuste Variante der wasserdichten Bekleidung, da die 3 verwendeten Materialien zusammengeschweißt sind und somit keine Reibung zwischen den einzelnen Schichten entstehen kann. Das Einsatzgebiet erstreckt sich hier ganz klar auf ausgedehnte Bergtouren mit schwerem Gepäck. Mittlerweile sind die Entwicklungen soweit fortgeschritten, dass auch diese robusten Varianten dünn und beweglich sind, ohne an Beständigkeit ein zu büßen. Gore-Tex Softshell Im Vergleich zu den vorher beschriebenen Softshells handelt es sich hier um 100% wasserdichte Bekleidung. Das Einsatzgebiet liegt definitiv im Wintersport und an nass-kalten Tagen, da das wärmende Innenfutter vor Feuchtigkeit und Kälte besonders gut schützt. Durch das extrem weiche und dehnbare Außenmaterial ist man in seiner Bewegungsfreiheit wenig eingeschränkt. |
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Wintermantel & Parka - die Alternativen
Welche Hose ist für meine Zwecke am besten? |
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| Robuste G-1000 ® Hosen Beim Wandern empfiehlt sich immer noch eine klassische Trekkinghose mit vielen Taschen für Karten, Messer, Kompass oder GPS. Je nach Jahreszeit und Region gibt es hier verschiedene Materialien. Das berühmteste Material ist wohl das G-1000® Gewebe von Fjäll Räven, welches zu 35% aus Baumwolle und zu 65% aus Polyester besteht. Dieses Material vereint die robuste und angenehm zu tragendene Eigenschaft von Baumwolle mit der leichten und schnell trocknenden Eigenschaft des Polyesters. Sie ist sehr reißfest, schnell trocknend, atmungsaktiv, stark windabweisend, mückendicht, besitzt einen hohen UV-Schutz und ist gewachst wasserabweisend. Ideal also für den Einsatz in moskitoreichen und/oder stark bewaldeten Gebieten. |
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| Leichte Freizeit-/Sommerhosen Sogenannte Zip-Off Hosen finden ihren Einsatz in sehr wechselhaften Regionen, in denen es morgens und abends eher kühl ist und somit eine lange Hose bevorzugt wird. Tagsüber wird dann gerne in der wärmenden Sonne die Shorts-Variante getragen. |
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| Softshell - Hosen Zum Bergsteigen eignen sich besonders Softshell Hosen. Wie ihre Jackenvertreter bieten sie optimale Bewegungsfreiheit und sogar etwas Schutz vor Wind und Wetter. Skihosen/gefütterte Winterhose |
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| Für die kalte Jahreszeit gibt es gefütterte Hosen,
obwohl auch am Bein das Zwiebelprinzip von Vorteil sein kann. Sollten Sie
eine Wintertour in Form einer Schneeschuhtour oder mit Tourenski planen,
gibt es besondere Tourenskihosen, die entweder wasser- und winddicht oder
„nur“ winddicht sind. Regenhosen |
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| Um dem nassen Wetter z.B. auf dem Rad in Deutschland zu trotzen, gibt es Regenhosen, die sie über ihre normale Hose ziehen können und somit schön trocken bleiben. Die Bandbreite reicht hier von extrem leicht und dünn bis zu speziellen Regenhosen fürs Rad, die im Gesäßbereich verstärkt sind und sich dort nicht so schnell aufreiben. | |||||||||
Pflege von Funktionsbekleidung |
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Inzwischen ist eigentlich die gesamte Bandbreite der Funktionsbekleidung
normal zu Hause in der Maschine waschbar. Hierbei sollte natürlich
immer die Waschanweisung in den einzelnen Bekleidungsstücken beachtet
werden! Grundsätzlich gilt:
Von Zeit zu Zeit ist es bei wasserdichter Bekleidung zu empfehlen, den Außenstoff neu zu imprägnieren. Eine Imprägnierung dient in erster Linie dem Schutz / der Pflege des Obermaterials und verstärkt die wasserabweisenden Eigenschaften des Materials. Wasser perlt ab und somit können sich auch keine Schmutzpartikel auf der Bekleidung dauerhaft halten. Imprägnierungen waschen sich raus und müssen nachbehandelt werden. Wann es Zeit dafür ist, merken sie, wenn das Wasser nicht mehr abperlt, der Oberstoff Wasser zieht und dadurch dunkler wird. Die Dichtigkeit Ihrer Bekleidung ist auch nach Auswaschen der Imprägnierung gegeben! Nicht mehr wasserdichte Bekleidung kann durch eine Imprägnierung nicht wieder 100% dicht gemacht werden! |
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Eine kurze Materialzusammenfassung der gängigsten Materialien. Baumwolle: findet im funktionellen Bekleidungsbereich eher selten ihren Platz, da sie sehr saugfähig ist, wobei die Faser dann aufquillt und somit den Feuchtigkeitstransport unterbricht. Die Feuchtigkeit bleibt auf der Haut und es fühlt sich kühl und feucht an. Baumwolle trocknet langsam. Elasthan: wird häufig auf Grund seiner Elastizität im Bereich der Bündchen und in Stretchmaterialien verwendet. Am bekanntesten ist wohl die Faser „Lycra“ (aus Polyurethan). Hohlfasern: sind innen hohl und leiten die aufgenommene Feuchtigkeit in das Innere der Faser und von dort ohne Hautkontakt zur Oberfläche. Bekannt ist hier die Faser „Coolmax“. Mikrofasern: sind leichte, sehr feine reißfeste engmaschig gewebte Fasern aus Polyester oder Polyamid. Oftmals winddicht, wasserabweisend und trotzdem noch luftig und angenehm zu tragen. Mischgewebe: bestehen aus verschiedenen Fasern, oftmals aus Kunstfasern (Polyester und Polyamid) und Baumwolle, wobei der Kunstfaseranteil meist überwiegt (Recht bekannt ist das G 1000 Gewebe von „Fjäll Räven“). Der Baumwollanteil verleiht dem Material den Griff und das Tragegefühl von Baumwolle, die Kunstfaser sorgt dafür, dass es schneller trocknet, abriebfester, pflegeleichter und insgesamt unempfindlicher wird. Polyamid: gibt es ebenso wie Polyester in vielen verschiedenen Varianten mit zum Teil sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Häufig ist Polyamid besser unter dem Markennamen „Nylon“ bekannt. Dies ist extrem reiß- und scheuerfest, relativ leicht bei einem spezifischen Gewicht von 1,14 g/cm³ und nimmt wenig Feuchtigkeit auf nämlich nur ca. 4% des Eigengewichts. Polyester: ist ebenfalls reißfest, leicht und nimmt fast überhaupt keine Feuchtigkeit auf. Als Nachteil zum Polyamid ist die statische Aufladung bei Trockenheit zu sehen. Polyester gibt es hauptsächlich in zwei Arten: „Terylen“ und „Kodel“, wobei „Terylen“ etwas schwerer als „Kodel“ ist (1,38g/cm³ zu 1,22 g/cm³), dafür jedoch auch die reißfestere Variante ist. „Terylen“ ist sehr weit verbreitet, „Kodel“ wird auf Grund des geringen Gewicht häufig als Füllmaterial für Schlafsäcke und Bekleidung genommen. Polypropylen: wird nur noch wenig verwendet, da es Gerüche stärker bindet als Polyester. Es ist eigentlich ein Produkt welches aus der Erdölindustrie anfällt, ist dehnbar und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Rip-Stop-Gewebe: durch einen verstärkten Faden, der sich durch das ganze Material in ca. 5 mm Abständen zieht( „Karooptik“) wird ein eventueller Riss an diesem Faden gestoppt und läuft nicht durchs ganze Material weiter. Seide: wird aus den Kokons der Seidenspinnerraupen gewonnen und ist sehr leicht und klein verpackbar. Seide fühlt sich sehr weich und geschmeidig an ist allerdings nicht sehr beständig gegen Schweiß und UV-Strahlen. |
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