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Autor: Tommy & Rosa
Die Krim - zwischen Kurven und Kitsch
Einige Tage und einige
Grenzformalitäten später fahren wir durch die Ukraine
in Richtung Krim. Die Beschilderung ist nur in Kyrillisch, aber
die Landkarte, die wir dabeihaben, eben nicht. Das erschwert
das Zurechtkommen ziemlich.
Es regnet und der Weg zur Krim ist öd und langweilig. Die
Straße gerade und ohne nenneswerte Kurven, es ist topfeben
und jedes freie Stück Land bewirtschaftet. Aber es gibt
kaum Schlaglöcher und unser Tempo um die 100 km/h wird
auch nicht von den Bodenwellen gemindert, die wir schliesslich
erreichen und trotzdem enttäuscht sind, daß sich
auch hier die Landschaft nicht ändert. Doch plötzlich
tauchen wie aus dem Nichts hohe Berge auf, und wir freuen uns
über die schönen Kurven hinauf auf den Paß.
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Kurvige Strecke zur Krim
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 Kinderkarussel auf der Krim |
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Am nächsten Tag
steigen wir in den "Trolleybus", der Strom über
eine Oberleitung bezieht, und fahren für umgerechnet 25
Cent pro Person die fünf Kilometer nach Alusta.
Von der Strandpromenade sind wir ziemlich enttäuscht. Es
sieht aus wie auf der Kirmes, der Blick auf´s Meer ist
verstellt mit Schießbuden, Hopsburgen und Kinderkarussel.
Aber das scheint der Geschmack der Russen, die hier im Sommer
ihren Urlaub verbringen, zu treffen.
Das Wetter ist traumhaft und so starten wir zu einer kleinen
Tagesausfahrt. Anfangs zwischen Alusta und Simferopol ist es
noch etwas beschwerlich, denn alle kleineren Straßen scheinen
wieder auf die Hauptstraße zu führen. |
Dann fahren wir die A 294 von Sudak nach Alusta,
ein kleines, aber feines Sträßchen, das sich in Hunderten
von Kurven an der Küste entlang Richtung Alusta schlängelt.
Wir sehen, daß die Badestrände für den Sommer-
Tourismus hergerichtet werden - noch ist nicht viel los hier.
Kaum ein Auto kommt uns entgegen, die Landschaft unverbaut und
wunderschön! Nach der "Kirmes- Strandpromenade"
in Alusta hätten wir das nicht erwartet!
Trotzdem entscheiden wir uns am nächsten Tag Richtung Russland
aufzubrechen. |
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