|
Norwegen von Oslo bis Bodø, mit Zwischenstation im Dovrefjell
|
|
Autor: Manuel Grünberg
8
|
Der Fluss mündet in einen langgestreckten See, an dem wir unser Zelt aufbauen. Der Ochse grast gemütlich auf der anderen Seite des Sees und geht auch mal baden. Die Herde ist weiter hochgezogen in die Berge.
Am Abend treffen wir noch 2 Männer mit einem Jungen und gehen zusammen mit ihnen Angeln, fangen aber leider nichts. Als die 3 am nächsten Morgen abziehen schenken sie uns noch 3 wirklich schöne Forellen, die sie in der Nacht gefangen haben. Die Fische bereiten wir in Alufolie zu und verzehren sie genüsslich. Wir baden in dem eiskalten See, waschen unsere Sachen, backen Brot und sammeln Holz, was in baumloser Gegend eine ziemlich zeitaufwendige Sache ist. |
|  |
24 - 28 Juli
Am 24. brechen wir gegen 19.00 Uhr auf, um unseren Nachtzug um 1.00 Uhr zu schaffen. Über eine Hochebene wandern wir, ohne erkennbaren Weg zurück zur Zugstation. Unterwegs essen wir noch unsere letzte Forelle und jede Menge Mandel mit Rosinen.
Um 23.00 treffen wir an der einsamen Zugstation ein. Doch gegen 24.00 füllt sich unerwartet der verlassene Warteraum mit 10-12 Franzosen, mit denen wir ein bisschen plaudern. Mit dem Nachtzug fahren wir nach Oslo und von dort Richtung Stavanger, nach Ahrendal, wo wir Julias Eltern treffen und noch ein paar schöne Tage mit ihnen verbringen werden, um dann mit der Fähre nach Dänemark zu fahren. Das letzte Stück unserer Wanderung legen wir bequem mit dem Auto zurück. |
8
|
|
|
|
|