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Norwegen von Oslo bis Bodø, mit Zwischenstation im Dovrefjell
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Autor: Manuel Grünberg
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13. - 16. Juli
Die ersten beiden Tage ist kaltes Wetter mit vielen Wolken.
Am 2. Tag gehe ich ins Tal, um ein bisschen Milch zu holen und vielleicht ein paar Fische zu fangen. Die Milch bekomme ich nicht, doch ich fange drei Dorsche.
Am 4. Tag kommt dann endlich die Sonne raus. Gegen Abend packen wir unsere Sachen und wandern los, denn es ist die ganze Nacht hell. Die Sonne scheint und die Vögel lassen sich hören. |  |
Lange Zeit gehen wir auf einem langgestreckten Fjell-Rücken, es ist kein Weg erkennbar, doch die Richtung ist leicht beizubehalten. Wir werden begleitet von der Fjell-Polizei: Ein mittelgroßes Vogelpaar, das immer einige Meter vor uns sitzt und laute Warnrufe ausstößt.
Der moosige Untergrund bietet eine komfortables Fußbett und unsere deutlich entlasteten Rucksäcke erleichtern die Wanderung sehr. Wir überschreiten einen Gipfel und sind innerhalb von wenigen Minuten eingehüllt in eine Wolke. Es stürmt und regnet heftigst. Doch wir finden eine kleine Senke unterhalb des Weges, in der es sehr windstill ist. Nach 3 1/2 Stunden Wanderung liegen wir nass, aber glücklich, im Zelt. |
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