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Autor: Oliviero De Simone
Wetter und beste Reisezeit
Da die Hütten fast alle gegen Ende Juni/Anfang Juli öffnen,
kann bereits zur Blütezeit der Alpenflora mit der Tour
begonnen werden. Zu dieser Zeit ist noch wenig Verkehr auf den
Touren und auf den Hütten. Mir sind auf meinen Wanderungen
ein einziges Mal Wanderer begegnet. Auf den Hütten konnte
ich oft den Luxus genießen, den kompletten Lagerraum für
mich zu haben. Vor Beginn der Wanderung empfiehlt es sich bei
den Hüttenwirten anzurufen und sich dort nach der aktuellen
Schneelage zu erkundigen. Ich hatte Anfang Juli immer wieder
breite und zum Teil steile Schneefelder zu queren, die an manchen
Stellen den Einsatz von Grödeln erforderten. Wer nicht
unbedingt gleich am Anfang der Saison starten möchte, hat
Zeit bis zum Hüttenschluß Ende September. Hier kann
es unter Umständen bereits zu Schneefällen und schwierigen
Wetterlagen kommen.

Schnee auf den Wegen und schwankende Witterung sorgten immer wieder dafür, dass keine Langeweile aufkam. Hatte man gerade angehalten, um die Grödel für einen sicheren Stand im zum Teil vereisten Schnee zu montieren, folgte bald der Griff zur Regenjacke (links und mitte). Das Wetter kann sich in den Bergen sehr schnell umschlagen. Während auf dem Kappeler Kopf (2404 m) im Vordergrund des Gipfelkreuzes noch die Sonne scheint, ist in der Ferne schon das nahende Gewitter zu erahnen (rechts). |
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