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Autor: Oliviero De Simone
Anforderungen und Vorbereitungen
Eine Höhenwanderung kann dem unternehmungsfreudigen und
euphorisierten Wanderer in Teilabschnitten körperlich und
geistig sehr viel abverlangen. Er wird mit zum Teil schwierigen
Wegabschnitten über lockeres Geröll, steilen Schnee-
und Eisfeldern, steilen Passagen mit Seilsicherungen und Wegen
an tiefen Abgründen konfrontiert. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit
sowie eine gute Konstitution sind unumgänglich. Die Wege
der Verwall-Runde gelten fast alle als hochalpine Steige mit
Höhenunterschieden von 500 -1000m jeweils in Auf- und Abstieg.
Auf den schwierigen Passagen kann unter Umständen jedoch,
je nach Zustand der Wege, der Einsatz von Steigeisen und Eispickel
und die Zuhilfenahme einer Hand notwendig sein.
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Seilsicherungen
auf dem Hoppe-Seyler-Weg von der Niederelbehütte zur Darmstädter
Hütte (links) und dem Advokatenweg von der Darmstädter Hütte
zur Konstanzer Hütte (rechts).Oft scheint es, als ob sich der
Weg im Nirgendwo verliert (mitte)
Der Hoppe-Seyler-Weg kann als anspruchsvoller hochalpiner Steig
(800 Hm auf, 850 Hm ab) charakterisiert werden; ca. 6 h Gehzeit.
Die Wanderung zur Konstanzer Hütte nimmt 4 h Gehzeit in
Anspruch (350 Hm auf und 1050 Hm ab). Die exponierte Lage, wie
hier auf dem Friedrichshafener Weg (Konstanzer Hütte zur
Friedrichshafener Hütte, 950 Hm auf, 500 Hm ab, 4 ½
h Gehzeit) erfordert vielerorts Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
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