Holland per Fahrrad (Autor: Martin Bruns)
1 2
Unterwegs nach Holland
Fast 28 Jahre war ich fast ununterbrochen mit meinem Motorrad im Urlaub. 2010
habe ich es verkauft und will nun erstmals nach 28 Jahre mit dem Rad Urlaub machen,
und dann sehen wir weiter. Noch bis zur letzten Minute tüftelte ich am motorlosen
Gespann herum. Klappt wirklich alles? Na gut, wir sind ja nicht aus der Welt.
Zur Not kann man nach Hause wandern.
 |
Licht ist okay, nach vorn und hinten -auch am Bob- Los
geht es. Die LED Beleuchtung ist schon gut. 20 Kilometer geht es doch
sehr gut voran. Ich habe mich an das Fahren gewöhnt. Es ist fast
windstill und immer noch nicht kalt. Dann kommt Wind auf, der stetig zunimmt.
In Höhe Stuhr die ersten Blitze. Es werden immer mehr in immer kürzeren
Abständen. Schaffe ich das noch trocken bis Bremen?
|
Der Wind, auch noch Gegenwind nimmt zu. Hinter dem Flughafen auf dem Deich hätte
ich das Licht ausmachen können, so oft und hell blitzte es rund um mich.
Dann die ersten Donner. Jetzt kommt es rasend schnell näher. Ich gebe nochmal
"Gas". Mein Ziel muss es sein trocken bis unter die große neue
Brücke zu kommen. Und wirklich, ich fahre fast noch trocken unter die Brücke
und dann im gleichen Augenblick bricht hinter mir ein Wolkenguss herunter. Nach
20 Minuten ist das Spektakel zu Ende. Der Wind läßt nach und auch der
Regen hört fast ganz auf. Es hat sich mächtig abgekühlt. Aber ich
bleibe so, wie ich bin, kurzärmliges Hemd, 3/4 Hose und fahre nun die letzten
Kilometer. Überall noch große Pfützen.
Das ist jetzt der Dichtigkeitstest,
der mir zeigte, alles okay - alles trocken. Da sieht man mal wieder, wie wichtig
wasserdichte Fahrradtaschen sein können. Am nächsten Tag kaufe mir noch
einen kleinen leichten Sommerschlafsack, denn mein Dauenschlafsack ist doch reichlich
groß. Ausserdem ist Sommer angesagt. Es ist warm. Wir starten und wollen
weiter auf der Waddenseeroute in Richtung Norden. Da ich große Probleme
mit den Schafgittern am Deich habe (mein Trike passt zeitweise dort nicht durch),
fahren wir auf der Parallelstraße weiter. Hier kommen wir letztendlich immer
wieder durch kleine, verträumte Dörfer. Manchmal sind Radwege vorhanden,
manchmal fahren wir auf der Straße. Aber es ist ein so geringes Verkehrsaufkommen,
das uns das nicht weiter stört.

Mitten in der Gegen erreichen wir dann den Campingplatz Lentemanhard. Ein großer
Bauernhof auch mit Zimmervermietung. Alles sehr sauber. Richtig edel. Was das
hier wohl kostet? Allein die Rezeption! Umso erstaunter sind wir, das wir zusammen
nur 9 Euro bezahlen müssen incl. Dusche. Wir bauen auf und relaxen. Bei fast
28 Grad am Abend kann man das draußen machen.

Tipps
Sie planen eine längere Fahrradtour? Dann stehen Sie ganz schnell vor der
Frage, wohin mit dem Gepäck? Hier bietet sich zunächst einmal eine
Fahrradtasche
an. Verstauen Sie Ihre Sachen bequem im Back- oder Front Roller.. Rechts und links
vom Hinter- oder Vorderrad transportieren sie dann das Gepäck gut verteilt
und sicher geschützt.
Wenn man sich bei seiner Fahrradtour auf das Nötigste beschränken muss,
sollte man sich genau überlegen, was unbedingt mit muss. Dazu gehört
ganz eindeutig ein Schlafsack. Es gibt Schlafsäcke für alle Einsatzbereiche
und Außentemperaturen: Vom leichten
Sommerschlafsack
bis hin zum Expeditionsschlafsack für extreme Außentemperaturen.
Ortlieb Back Roller Plus
Extrem leichte Hinterradtasche aus robustem Cordura-Gewebe, mit Quick-Lock2 ...
134,95€
Deuter Space XL
Deckenschlafsack für Campingeinsätze mit besonders viel Raum
Das ist der ...
79,95€ statt 109,95€
Ortlieb City-Biker QL3
Praktische Umhängetasche und Fahrradtasche in einem
Egal ob am Rad oder auf ...
119,95€