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Die Dresden-Dakar-Banjul ist eine Rallye für Jedermann. Jeder kann mitfahren, der eine gute Portion Menschenliebe, Abenteuerlust und ein Auto mitbringt. Die Tour startet mit 50 Amateurteams in Dresden und führt über ca. 7.500 km durch Frankreich, Spanien, Marokko, durch die Westsahara, Mauretanien und den Senegal nach Banjul, die Hauptstadt von Gambia.
Im Vordergrund dieser Rallye steht nicht der sportliche, sondern der karitative Aspekt: Alle Fahrzeuge werden am Zielort gespendet und meistbietend versteigert. Dies geschieht unter der Schirmherrschaft des gambischen Innenministeriums in der Hauptstadt Banjul vor großem Publikum. Sämtliche Erlöse der Tour fließen lokalen Charity-Projekten zu.
Rainer Engels, wie kommt man auf die Idee, bei einer solchen (Tor)Tour teilzunehmen?
Ich bin ein ein reisefreudiger „junger“ Mann. Eine Safari in Afrika wäre ja gut und schön, aber als ich von der Rallye Dresden-Dakar-Banjul hörte, dachte ich mir: Das klingt gut, da fahre ich mit. Was mich auch gereizt hat, ist der gute Zweck. Dieses Unternehmen hat dadurch auch einen ganz anderen Anspruch. Außerdem habe ich zwar schon viel von der Welt gesehen, aber noch nichts von Afrika. Das wird sich dann ab Februar 2010 ändern, denn die Rallye führt uns zuerst durch Frankreich, Spanien dann durch Marokko, Mauretanien und den Senegal.
»Mission 4« nennt sich das Team, wer steckt da hinter?
Das Team oder die "Verrückten" besteht aus Stephanie Zabel, Stefan Kohls und mir, Rainer Engels…. Nicht zu vergessen die Hummel.
Die Hummel?
Ja, die Hummel ist ein Hyundai H-1 Starex, Baujahr 2000 mit 130 000 Kilometern auf dem Tacho. Den haben wir extra für die Rallye für 2300 Euro angeschafft. Der Van wird gerade für seine große Reise technisch und optisch auf Vordermann gebracht. Den Fortschritt kann man im Logbuch verfolgen.

Was könnt Ihr denn noch gebrauchen?
Für Sachspenden, die den Menschen vor Ort helfen, ist immer Platz in unserem Van.
So suchen wir auch ganz speziell Verbandsmaterial und OP-Besteck für die Menschen in Gambia.
Wie bereitet Ihr euch so kurz vor dem Start noch vor?
Wir bereiten uns nicht besonders auf das am 27. Februar startende große Abenteuer vor. Keine Dauerläufe, oder Überlebenscamps, wenn Ihr so etwas meint. Das wichtigste ist sicher ausreichend Sitzfleisch, und das kommt vermutlich während der Fahrt.
Immerhin sind 19 Tage geplant, um das Ziel in Westafrika zu erreichen.
Und nach der Rallye?
Ich hänge nach dem Schluss der Tour noch einige Tage dran, um die Hilfsprojekte genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht kann ich vor Ort noch helfen, hoffe ich.
Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für euer Projekt.