19.08.2010
Borrelien Schnelltest von Care Plus®
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Eine ziemlich unangenehme Sache, die sich in unserern Breiten entwickelt. Die Rede ist von der Lyme-Borreliose oder im allgemeinen Sprachgebrauch einfach: Borreliose.
Was bei keinem Ausflug in die Natur fehlt, sind Zecken. Zecken fallen nicht wie oft behauptet von Bäumen herunter. Zecken halten sie sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern oder im Unterholz bis ca. 1,5 m Höhe auf. So halten sie sich meist in einer Höhe auf, die der Größe des potentiellen Wirtes entspricht. Dort werden sie von uns abgestreift und die kleinen Viecher krabbeln unbemerkt an uns hoch. Die Zecke ritzt mit ihren paarig angelegten sogenannten Cheliceren die Haut ein und schiebt seinen Stechapparat in die Wunde. |
Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. Beim Menschen sind besonders die Kniekehlen, der Haaransatz, die Leistenbeuge und die feine Haut hinter den Ohren ein beliebtes Ziel.
Das allein wäre nicht so ein Problem, aber viele Zecken sind mit Borrelien infiziert. Und diese Bakterien können ganz gemeine und schwere Infektionskrankheiten verursachen.
Noch Wochen nach der Infektion mit dem Erreger Borrelia burgdorferi kann um die Bißstelle herum eine kreisförmige Rötung entstehen. Noch Wochen bis Monate später können akute Entzündungserscheinung in Gelenken, den Nervensystem und im Herzen auftreten. Chronische Gelenkentzündungen können unter Umständen noch Jahre nach der Infektion auftreten.
Bis dato gab es nur einen aufwendigen Test beim Hausarzt. Jetzt hat Care Plus einen
Selbstdiagnose-Zeckentest entwickelt, der Ihnen zeigt, ob die Zecke, die Sie gebissen hat mit Borrelien infiziert wurde.
Ist der Test positiv, dann kann das Ergebnis dem Hausarzt gezeigt werden, um eine adäquate Behandlung mit Antibiotika zu erhalten. Der große Vorteil dieses Tests ist, dass Sie direkt nach dem Zeckenbiss wissen können, ob eine Behandlung erforderlich ist. Bis heute musste auf das (eventuelle) Erscheinen des roten Rings (Erythema migrans) gewartet werden, bevor eine (Langzeit-) Behandlung eingeleitet werden konnte. Das ist eigentlich viel zu spät, weil die Infektion dann bereits chronisch sein kann.