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38 Tage lang waren die beiden Bergsteiger Georg Csak und Dominik Rind auf sich alleine gestellt im ewigen Eis Grönlands unterwegs, um als erste Deutsche Expedition die vier höchsten Berge der Arktis Insel zu besteigen. Dazu mußten sie Ihre über 100 kg schweren Pulkas (Schlitten) 321 km über das Inlandeis ziehen und mehrere unberührte Gebirgszüge queren. Dabei gelangen Ihnen auch 6 Erstbesteigungen. Unterwegs.biz sprach mit Expeditionsleiter Csak nach seiner Rückkehr. www.unterwegs.biz: Georg, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurer erfolgreichen Expedition und herzlich Willkommen zu Hause! Um ein Haar hättet ihr euren Rückflug nach Deutschland verpasst, weil ihr am Schluß aufgrund des Wetters gezwungen wart, eine Woche im Zelt zu verharren. Was denkt man sich, wenn einem die Vorräte ausgehen und wie geht man mit dieser Situation um? Georg Csak: Nun, wir hatten selbstverständlich Notreserven dabei. Bei einer 5 wöchigen Expedition darf man nicht mit dem letzten Müsliriegel ankommen. Wir haben also nicht gehungert, es war halt nur alles streng rationiert. Schlimmer war der mentale Umgang mit der Situation nicht viel tun zu können. Wir hatten die Tage zuvor mit unseren Snowkites (Windsegeln) soviel Strecke gemacht, dass wir eine halbe Woche zu früh am Abholpunkt angekommen waren. Eigentlich wollten wir die gewonnene Zeit zum Bergsteigen nutzen, und jetzt waren wir 7 Tage lang ans Zelt gefesselt. Während man sich den ersten Tag durchaus noch über zusätzlichen Erholungsschlaf freut, geht einem nach einer Woche dann schon der Gesprächsstoff aus. Wir haben uns aus übrigen Mineraltabletten ein Schachspiel gebaut um die Wartezeit auf besseres Wetter zu verkürzen. |
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